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Auf KurzstreckenLufthansa kämpft mit Engpass bei Bordverpflegung

Überdurchschnittlich viele Mitarbeiter meldeten sich bei der Lufthansa-Catering-Tochter LSG Sky Chefs krank. Auf Lufthansa-Flügen unter drei Stunden gibt es daher an Bord nur noch eingeschränkte Verpflegung.

Verhandlung fuer Lufthansa-Flugbegleiter gescheitert
© dpa/Arne Dedert
 

Passagiere der deutschen AUA-Mutter Lufthansa müssen derzeit mit einem schmaleren Verpflegungsangebot auf Kurzstrecken rechnen. Grund sind Personalengpässe bei der Catering-Tochter LSG Sky Chefs, wie eine Unternehmenssprecherin am Dienstag auf Anfrage sagte. In den Produktionsstätten an den Drehkreuzen München und Frankfurt hätten sich überdurchschnittlich viele Mitarbeiter krankgemeldet.

Als Reaktion würden Lufthansa-Verbindungen mit unter drei Stunden Flugzeit nur noch eingeschränkt mit Getränken und Lebensmitteln beladen, sagte die Sprecherin. Bei Flügen mit mehr als drei Stunden Flugzeit gebe es hingegen die übliche Versorgung. Man tue alles, um die Engpässe zu überwinden.

Lufthansa verkauft die Sky Chefs

Unklar blieb zunächst, ob es einen Zusammenhang zwischen den vermehrten Krankmeldungen und den Verkaufsplänen für die LSG Sky Chefs gibt. Der Lufthansa-Konzern hat den Geschäftsbereich mit weltweit 35.000 Arbeitsplätzen offiziell zum Verkauf gestellt. Der operative Gewinn der Sparte von zuletzt 115 Millionen Euro genügt nicht mehr den Profitabilitätsansprüchen.

Konkrete Beispiele für Versorgungseinschränkungen wollte die LSG nicht geben. Passagiere berichteten, dass es in der Economy Klasse beispielsweise keine Heißgetränke sowie Schokoschnitten statt belegte Sandwiches gegeben habe. Auf den Flügen bittet Lufthansa ihre Gäste um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.

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schadstoffarm
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die Chefs

sind beim verkosten krank geworden.

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