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AMA am PrangerDrautaler Bergbauerfamilie im Visier der Kontrollore

Etliche Bauernhöfe werden jahrelang nicht von der AMA kontrolliert. Eine Drautaler Biobauern-Familie am Dienstag bereits zum vierten Mal.

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Familie Weiß: "Nervenaufreibend"
Familie Weiß: "Nervenaufreibend" © Privat
 

Andrea Weiß weiß sich nicht mehr zu helfen. Die Biobäuerin aus Berg im Drautal ist mit ihren Nerven am Ende, nachdem sich diesen Dienstag die Agrar Markt Austria (AMA) bereits zur vierten Kontrollprüfung seit dem letzten Jahr am Hof einstellte: Diesmal dauerte es von 8 Uhr früh bis 16.45 Uhr. „Mindestens zehn Vor-Ort-Kontrollen“ wurden in dem kleinen, idyllisch auf 987 Meter Seehöhe in Steillage gelegenen Bauernhof bereits durchgeführt. Und das, obwohl laut AMA pro Jahr lediglich fünf Prozent der Höfe ausgewählt werden, diese ergebe sich „durch Zufall und aufgrund von Risikoanalysen.“

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alsoalso
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Verstaatlicht

Seit dem EU-Beitritt ist in Österreich die Bauernbefreiung von 1848 wieder aufgehoben. Mit den nicht kostendeckenden Erzeugerpreisen sind finanzielle Förderungen notwendig. Damit auch Aufzeichnungen und Kontrollen : sprich das ist Verstaatlichung. Das westlich kapitalistische System ist um keinen Deut besser als das untergegangene Ostblocksystem. Das Ganze ist reine Ausbeuterei . Unsere Bauern mit hohen Qualitätsstandards( Arznei, Chemie , Sozialstandards, Tierhaltung etc.) müssen sich mit den unterjochten Südamerikas messen. Dafür kommt dann zusätzlich klimaschädigend Rindfleisch aus Südamerika zu uns, während unsere mit amerikanischem Soja geführten Schweine nach China exportiert werden. Bauern und Konsumenten müssen an einem Strang ziehen!

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chh
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Positives mitnehmen...

Schon sehr merkwürdig. Interessant wäre natürlich zu wissen, warum seitens der AMA so oft kontrolliert wurde. Sollte es keinen besonderen Grund geben, der nicht genannt wird, grenzt es tatsächlich an Schikane. Auch wenn es der Familie schwer fallen dürfte: Ich würde versuchen, Positives aus dieser Berichterstattung mitzunehmen. Da man bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, könnte man z.B. werben mit: "Produkte vom ausgezeichneten und am besten kontrollierten Biobetrieb Kärntens"

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autobahn1
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Es

wird schon Hintergründe geben,aus Lust und Tollerei werden diese Bauern sicher nicht überprüft,!!

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heri13
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Anscheinen vernadert sie ein Günstling der AMA,

der ihnen die Förderung neidig ist.

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ichbindermeinung
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den Bauern das zahlen, was die Produkte wert sind

deswegen sollten die Bauern so viel für ihre Produkte bekommen, wie viel sie eigentl. wert sind, sodass sie keine demütigenden Förderungen brauchen

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CuiBono
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@ichbindermeinung

Prinzipiell ja, aber wie weiß der Konsument/Endverbraucher dass die Qualität passt und es im Produktionsprozess zu keinen "Sauereien" gekommen ist?
Eine begleitende, faire und nachhaltige Kontrolle ist somit unerlässlich.

Ob die AMA in der aktuellen Form und Besetzung dafür die beste Lösung ist, kann angezweifelt werden.

Bekanntlich beginnt der Fisch am Kopf zu stinken, hier dürften manche Kontrollorgane (was für ein teppater Ausdruck) am unteren Ende der Hierarchie ein wenig einseitig unterwegs sein.
Ein Schelm wer sich böses dabei denkt. Andererseits weiß jeder Österreicher, der Balkan fängt (bereits) am Rennweg an.

Sehr treffend auch der heutige Artikel von Uwe Sommersguter. Sein Schlusssatz könnte treffender nicht sein:
Ein klarer Fall von „Prüft die Prüfer“.

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Anasindahamas
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Naja,

vlt. waren sie zu den ersten Kontrolloren zu freundlich, so wird man dann ev. schnell zum beliebten Ausflugsziel..
Mehr als Schikane fällt einem dazu nicht ein.

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