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Ex-Voest-ChefWolfgang Eder übernimmt Vorsitz von Infineon-Aufsichtsrat

Nach dem Abschied von der Voestalpine beginnt Wolfgang Eder nun den Job als Aufsichtsratschef von Infineon. Unumstritten ist diese Personalentscheidung nicht.

Ex-Voest-Boss Wolfgang Eder
Ex-Voest-Boss Wolfgang Eder © KLZ/Jürgen Fuchs
 

Wolfgang Eder, 15 Jahre lang Chef des Linzer Stahlkonzerns Voestalpine, hat nach seinem Rückzug im Juli eine neue Topposition inne: Er wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats beim deutschen Technologiekonzern Infineon bestellt, wie das Münchner Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eder (67) folgt auf Eckart Sünner (75), der den Vorsitz im Februar 2018 übernommen hatte.

Eder war im vergangenen Jahr in das Gremium gewählt worden, schon damals mit der Perspektive, "mittelfristig" an die Spitze des Aufsichtsrats zu rücken. Das hatte Kritik ausgelöst, weil der Österreicher auch im Voest-Aufsichtsrat sitzt und in zwei Jahren dessen Vorsitz übernehmen soll. Zwei Unternehmen dieser Größe verantwortlich zu beaufsichtigen, sei Ämterhäufung, hatten Aktionärsberater und Fondsmanager kritisiert.

Wolfgang Eder zu Gast bei der Kleinen Zeitung:

Der Infineon-Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung auch beschlossen, dass Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss (63) das Unternehmen bis Ende 2022 weiter führt. Der bisherige Vertrag von Ploss wäre per 30. September 2020 ausgelaufen.

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