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Lange erwartetBau neuer Nord-Süd-Schnellstraße in Slowenien wird konkret

Abschnitt von Velenje nach Slovenj Gradec soll rund 675 Millionen Euro kosten. Die Pläne für die Nord-Süd-Schnellstraße reichen bereist in das Jahr 2004 zurück.

In Slowenien wird eine lange erwartete Schnellstraße gebaut
In Slowenien wird eine lange erwartete Schnellstraße gebaut © APA/Herbert Pfarrhofer
 

In Slowenien nimmt der lang erwartete Bau einer Schnellstraße vom Norden nach Südosten des Landes, über die seit 15 Jahre gesprochen wird, langsam Gestalt an. Das Infrastrukturministerium bestätigte am Donnerstag den rund 675 Millionen Euro schweren Investitionsplan für den Abschnitt zwischen Velenje und Slovenj Gradec.

Die Schnellstraße, die von der Grenze zu Österreich quer über Slowenien bis zur Grenze zu Kroatien verlaufen wird, wird auch für Kärnten eine interessante Verkehrsverbindung in den Süden bedeuten. Einen konkreten Zeitplan für deren Fertigstellung gibt es allerdings nicht.

Vorbereitungsarbeiten laufen

Die slowenische Autobahngesellschaft DARS soll demnächst eine Ausschreibung für die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem 17,5 Kilometer langen Abschnitt veröffentlichen, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Auf drei Teilen der geplanten Strecke könnten die Bauarbeiten bereits in diesem Jahr beginnen.

Streckenverlauf

Der Abschnitt Velenje-Slovenj Gradec ist Teil des insgesamt 31,5 Kilometer langen nördlichen Zweig der Schnellstraße, die den Namen "Dritte Entwicklungsachse" trägt. Der zweite Abschnitt wird die Stadt Velenje mit der bestehenden Autobahn A1 in Sentrupert verbinden.

An dem südlichen Zweig der künftigen Schnellstraße ist derzeit ein 18 Kilometer langer Abschnitt zwischen der Autobahn A2 bei Novo Mesto und dem Ort Maline geplant. Später soll die Straße bis zum Grenzübergang Metlika und bis nach Crnomelj verlängert werden.

Die Pläne für die Nord-Süd-Schnellstraße reichen bereist in das Jahr 2004 zurück. Unstimmigkeiten über den Verlauf der Trasse, vor allem aber fehlende Investitionsmittel sind die Hauptgründe, weshalb die Straße bisher nicht gebaut wurde. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert.

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