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Raiffeisen RBI hat 50 IT-Jobs abgebaut, weitere sollen folgen

Bis zu 200 Mitarbeiter könnte die Raiffeisenbank International (RBI) abbauen, berichten heimische Medien. Der Konzern wird gerade neu aufgestellt.

Die Raiffeisenbank International reorganisiert sich
Die Raiffeisenbank International reorganisiert sich © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Die Raiffeisenbank International (RBI) hat 50 Mitarbeiter der IT-Abteilung abgebaut. Einen entsprechenden Bericht des "Industriemagazins" (online) bestätigte ein RBI-Sprecher am Mittwoch auf APA-Anfrage. Es werde noch zu einem weiteren Abbau von Mitarbeitern kommen, bedauerte der Sprecher ohne eine konkrete Zahl zu nennen. "Es gibt keine Zahl für den Gesamtabbau."

"Die betroffenen Kollegen bekommen von uns eine faire Lösung angeboten", sagte der Sprecher weiter. Die Mitarbeiter wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt, aber nicht gekündigt. Es werde um eine einvernehmliche Lösung verhandelt. Die Trennungen seien im Zusammenhang mit einem seit Beginn des Jahres laufenden Reorganisationsprogramm TOM (Targeting Operating Model) zu sehen, das sukzessive über alle weiteren Bereiche der RBI gespannt werde, schrieb das "Industriemagazin".

"Massiv" veränderter Rahmen

Die Großbank begründet den Stellenabbau gegenüber der APA mit "sich massiv und grundlegend verändernden Rahmenbedingungen für das Bankgeschäft". Als Beispiele nannte der Sprecher das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die Digitalisierung. Banken müssten flexibler, innovativer und effizienter werden, um auf dem Markt erfolgreich zu bleiben. "Wir haben daher - gerade unter den guten Bedingungen unseres letztjährigen Ergebnisses - einen Prozess eingeleitet, im Zuge dessen unser Betriebsmodell und unsere internen Abläufe im Headoffice grundlegend optimiert, flexibilisiert und damit zukunftsfähig gemacht werden sollen."

Ziel sei, erfolgreich Dienstleistungen für die Kunden anzubieten. "Im Zuge dieses Prozesses wird in manchen von der Transformation erfassten Bereichen leider auch ein Abbau von Mitarbeitern notwendig sein."

20 Minuten Zeit für Räumen

Auch "Der Standard" berichtet in seiner Donnerstagsausgabe über den Abbau. Im Bericht wird gemutmaßt, dass in Summe rund 200 Mitarbeiter abgebaut werden dürften.

Im Bericht des "Industriemagazins" hieß es, dass die gestern betroffenen 50 Mitarbeiter des IT-Bereichs aufgefordert worden waren, ihren Arbeitsplatz umgehend zu räumen. Die IT-Experten, das schreibt der Standard, hätten ihre Büros in gerade einmal 20 Minuten räumen müssen, ihre Berechtigungskarten abgegeben und seien zum Ausgang begleitet worden. Aus den zuvor 600 IT-Mitarbeitern wurden so nun einmal 550.

Zuletzt hatte die RBI konzernweit 47.264 Mitarbeiter.

Kommentare (5)

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ChihuahuaWelpe55
1
11
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Wir müssen digitaler werden

kleiner Tipp: ihr müsst garnichts! Der Österreicher zahlt immer lieber bar!

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hansi01
1
5
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Die Gipelkreuzmafia schlägt zu

Und entlässt in 20 Minuten 50 Mitarbeiter.

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joe1406
3
25
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Wertschätzung

Wir bedanken uns herzlich für ihre Mitarbeit und sie haben zwanzig Minuten um das Feld zu räumen. Ziemlich bezeichnend für einen (Bank)Konzern.

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tturbo
1
9
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BAWAG und BACA haben wie viel 1.000

Mitarbeiter abgebaut? 5.000, oder mehr?

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blackpanther
2
20
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Entwürdigend

Solche Aktionen zeigen, dass die Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor betrachtet werden. Vielleicht bekommt man durch den Abbau der 50 Mitarbeiter die Kosten für die Werbeträger Hirscher und Maier wieder herein...

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