AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Um 520 Millionen EuroFranz Peter Orasch plant neuen Stadtteil für Klagenfurt

Immobilien-Investor Franz Peter Orasch wälzt mit seiner Lilihill-Gruppe auch für das Klagenfurter Messegelände große Pläne. Ein exklusiver Blick auf ein revolutionäres Konzept.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Visionärer Blick von Rosentaler Straße/Ecke Florian-Gröger-Straße auf die multifunktionale Veranstaltungshalle © Lilihill
 

Im Sommer 2018 übernahm die Lilihill-Gruppe 74,9 Prozent der Anteile vom Flughafen Klagenfurt. Die von Stadt und Land damit verknüpfte Hoffnung: Die wichtige Infrastrukteinrichtung möge vor einer Bruchlandung bewahrt bleiben. Dazu kommen mehrere prominente Immobilien in der Klagenfurter Innenstadt, die zum Hunderte Euro-Millionen schweren Portfolio Franz Peter Oraschs gehören – wie das ehemalige KTZ-Gebäude und das Hotel Moser-Verdino; beide Immobilien stehen nach Neubau und Generalsanierung vor der Fertigstellung bzw. Übergabe an die Mieter. Nun gab Firmenchef Orasch der Kleinen Zeitung exklusiv Einblicke in seine bisher streng geheimen Zukunftspläne für das Messeareal in der Klagenfurter Innenstadt.

Kommentare (29)

Kommentieren
catdogbeba
1
0
Lesenswert?

Warum?

Machen die das?

Antworten
gintonicmiteis
2
4
Lesenswert?

Wenn man die Kommentare hier so liest,

könnte man glauben, das wäre schon beschlossene Sache (in den Köpfen von den Investoren und manchen Politikern vielleicht).

Trotzdem muss ich hier den Buhmann spielen und auf ein paar Dinge aufmerksam machen: Die Bgm. kann nicht einfach eines des Filetstücke dieser Stadt jemanden zusprechen. Da muss es eine europaweite Ausschreibung geben (und das ist auch gut so).
Zudem sind die Hintergründe des Investors genauso unklar wie seine Motive (die auch beim Flughafen noch immer wage sind - aber anscheinend gehts dort auch mehr um die Immobilie als den Flugbetrieb). Die Benko-Nähe ist für die Politik sicher weniger kein Problem, denn von dort rollt ja laut Aussagen von HC der Rubel in mehrere Parteitaschen. Doch es dürften wirklich Rubel sein, denn von den Geldgebern dahinter wissen wir gar nix (siehe Benko).

Die Euphorie würde ich hier wieder einbremsen, denn keiner macht das alles umsonst. Die Frage ist nur, wer den Preis zahlen wird...

Antworten
umo10
3
19
Lesenswert?

Wow

Ein privater Investor mit solch gewaltigen Plänen!
Hut ab. Die Politik hat hier wohl „nur“ die Aufgabe den rechtlichen Rahmen zu schaffen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg hr orasch

Antworten
wnobbe
1
3
Lesenswert?

meine Meinung

Investoren verschenken nichts, sie wollen ihr Kapital gewinnbringend verwerten. Eine zentral gelegene Fläche samt vorhandener Infrastruktur wie das Messeareal findet man nicht oft in einer aufstrebenden Landeshauptstadt in so schöner Gegend. Es ist zu hoffen, dass der geplante Ausbau nicht nur dem Investor Gewinn bringt, sondern auch für die Stadt ein gewinnbringendes Vorzeigeprojekt mit einer architektonisch attraktiven, ökonomischen Vorzeige-Kongresshalle (kein Spaghettimonster) wird.

Antworten
Bond
3
6
Lesenswert?

Stadtbild

Die Stadt Klagenfurt sollte von Herrn Orasch vor allem verlangen, für das Projekt einen internationalen Architektenwettbwerb auszuschreiben. Mit einer mit internationalen Fachleuten besetzten Jury. Insgesamt ist es sinnvoll, die Messe abzusiedeln.
Vor allem aber sollte die Stadt schleunigst den Busparkplatz auf dem Heiligengeistplatz auslagern. Busse müssen in Zeiten der Computersteuerung nicht zentral in der Innenstadt parken. Da reicht eine Haltestelle. Und noch etwas: die Neupflasterung und Baumschlägerung im Landhaushof ist eine provokante Geldverschwendung. Herr Rohr, hauen Sie ab!

Antworten
crawler
3
6
Lesenswert?

Na gut

Die Fotomontage sieht wohl etwas nach Gigantomatie aus. Wenn man die Häuserblöcke daneben ansieht, stellen die sich wie Wochenendhäuser dar. Da wird Klagenfurt nicht gut tun. Andererseits hat halt jede Zeit ihre Architektur. Wenn die "Genehmiger" darauf achten dass Umfeld auch davon profitiert, kann man nicht viel einwenden. Es müssten halt auch viele leistbare Wohnungen damit entstehen.
Irgendwie kann man das ja auch mit Kraftwerksbauten vergleichen. Obwohl es immer viele Gegner gibt, haben die Planer doch auch viele Freizeitanlagen damit geschaffen. Ob es Radwege, Spazierwege usw. sind, die Umgebung hat immer davon profitiert.

Antworten
iwoarsnet
8
10
Lesenswert?

Mitsprache bei Großprojekten

Wie viel die BürgerInnen wohl diesmal mitreden dürfen? Wieder nicht?
Ich frage mich außerdem, wer sich hier ansiedeln soll? Kärnten hat eindeutig einen Brain Drain und das ist angesichts der schwachen Infrastruktur und der schlecht bezahlten Jobs kein Wunder. Dass da genau die Lilihill-Gruppe, an der auch der Kurz-Förderer Benko beteiligt ist, für eine Besserung sorgen wird, kann durchaus bezweifelt werden. Zudem fehlt es in Klagenfurt vor allem an sozialem Wohnbau, an kleinen Wohnungen. Leere Geschäftslokale gibt es wie Sand am Meer - siehe z.B. Bahnhofstraße.
Welche Maßnahmen des öffentlichen Verkehrs sind im Zusammenhang mit dem Großprojekt geplant und wer wird sie zahlen?

Antworten
wnobbe
5
7
Lesenswert?

meine Meinung

Diese multifunktionale Veranstaltungs- und Kongresshalle sieht nach 12 bis 15 Stockwerken mit integriertem Parkhaus aus. Wie viele Stockwerke haben die City-Arkaden? Die Halle lässt einen hohen Stromverbrauch für Klimaanlagen und künstliche Beleuchtung bei Tag und Nacht erwarten. Vielleicht gibt es eine lockerere Bauweise, die Tageslicht und Frischluftzufuhr nützt, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Und der 25-stöckige Wohnturm mit den angrenzenden Hochhäusern neben der Halle wird vermutlich zu einem täglichen Verkehrsstau führen. Pro Wohnung muss man mit 1 bis 2 Autos rechnen, in diesem Fall sind das mehrere hundert Autos. Die täglichen Aus- und Heimfahrten werden die schmale Florian Gröger-Straße zu Stoßzeiten (morgens und abends) voraussichtlich überfordern. In Klagenfurt werden gerne zuerst die Häuser gebaut, danach erkennt man, dass man auch dementsprechende Straßen braucht.

Antworten
Amadeus005
0
7
Lesenswert?

Die Autos

Eine Klagenfurter Denkweise. Na hoffentlich fahren die dann nicht mit dem Auto zum neuen Platz um dort zu arbeiten, sondern mit Rad oder Bus.

Antworten
Hildegard11
9
8
Lesenswert?

Orasch

Bis jetzt sah man ja nur Geheimniskrämerei und Überschriften.
Wie viel China steckt da drin?? Sehr verdächtig alles.

Antworten
gintonicmiteis
1
2
Lesenswert?

Wieviel Benko steckt dahinter?

Müssen wir uns dann auch auf Benko-Methoden gefasst machen (siehe Addendum)? Und woher kommt das Geld - aus den fragwürdigen ex-Russischen Ländern, wo Benko-Investor Gusenbauer unterwegs ist?

Antworten
Lage79
0
0
Lesenswert?

Addendum macht Mateschitz

...und nicht Benko 😉

Antworten
helmutmayr
6
11
Lesenswert?

Wenn's g gelingt

ist es ein tolles Projekt.

Antworten
jahcity
21
10
Lesenswert?

Wieder

so ein Plattenbau aus Beton und Plastik!

Antworten
GustavoGans
16
24
Lesenswert?

Sieht doch lässig aus

Würde Klagenfurt nicht schlecht tun.
Und besser es investiert ein Privater als man baut ein Stadion auf Steuerkosten.

Antworten
reinhard eberhart
11
32
Lesenswert?

spannend

Da kommt Bewegung ins Getriebe. Herrlich für eine Landeshauptstadt

Antworten
vilmaheinrich
8
29
Lesenswert?

Orasch‘s Erben

Ich halte die Idee am künftig ehemaligen Messegelände etwas Neues entstehen zu lassen, für sehr positiv. Ich verstehe nur nicht, wozu wir ein Messegelände benötigen. Die kümmerlichen Veranstaltungen „Messen“ zu nennen, spottet allen Tatsachen Hohn. Aufwachen, it‘s the digital economy, stupid !

Antworten
wahrheitverpflichtet
35
21
Lesenswert?

NICHT WEG ZU SCHAUEN!

WENN HIER versucht wirt mittels ausländischen Oligarchen und diversen anderen Geldgebern aus den ausland unser Stadt zu übernehmen! NA DIE BÜRGER können ja dann ausgesiedelt werden sozialer Wohnbau na den will der kurz eh abschaffen für seine freund benko und der hr orasch kommt ja von benko ich frage mich halt wie die wunderbare Vermehrung ihres vermögen zustande gekommen ist hunderte Millionen in ein bar Jahren zu verdienen. wir Klagenfurt gehen auf die Strasse wir lassen und Klagenfurt nicht zerstören

Antworten
fersler
1
31
Lesenswert?

man

wird ja wohl noch träumen dürfen.
Aber 'grau ist alle Theorie und die Wirklichkeit schaut oft anders aus'.
Daher unaufgeregt planen lassen und bei diesen Dimensionen die Klagenfurter Bevölkerung von Beginn an weitgehend mit einbinden.

Antworten
Mimica
41
24
Lesenswert?

Die Zukunft des Herrn Orasch

Bei dem abgebildetes Entwurf wird mir schlecht. Da wird nicht auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit geachtet. Die Gier von Imobilienspekulation bildet sich sehr schön ab. Der Neubau der ehemaligen KTZ ist ein gutes Beispiel dafür. In Zeiten des Klimawandels sind solche Entwürfe der blanke Hohn. Sehr geehrter Herr Orasch, verschonen sie uns mit ihren „Guten Ideen“. Klagenfurt war/ist für mich immer eine Stadt gewesen in der ich gerne gewohnt habe. Ich möchte das es so bleibt!!

Antworten
fortschritt
3
12
Lesenswert?

AW: Mimica

Mir ist in Klagenfurt und Umgebung kein Projekt bekannt, bei dem es nicht irgend jemanden "schlecht geworden" ist. Stadion, City Arkaden, Pyramidenkogel, Sportbar Franki's sind nur einige Beispiele. Lei loosen, ist die Devise vieler Bewohner dieser Ortschaft. Großstadt sind wir nur der Einwohnerzahl nach. Ein Blick "übern Kärntner Zaun" wäre hilfreich.

Antworten
Karl_Bucho
13
26
Lesenswert?

der typische Klagenfurter

Ja Nichts ändern.

Antworten
wollanig
4
26
Lesenswert?

Wo

erkennen Sie fehlende Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit?

Antworten
jahcity
9
6
Lesenswert?

Gesamte

Bau aus Beton (einer der größten Klimasünder) der Rest aus Plastik! Styropordämmung, Kunstharzputz, Kunstharzspachtel- u Kleber, Kunststoffdispersionsfarbe, Plastikfenster, Plastikrollos, Kunststoffrohre, Kunststoffböden (Vinyl od Laminat) usw..... Nahezu alle Neubauten werden so gebaut! Pfuiii Nach ca 30 Jahrrn ist der Weichmacher draußen alles Sondermüll!!!

Antworten
Südsteirer
0
8
Lesenswert?

@jahcity

Sie sehen an Hand eines Renderings (wo man statt Styropordämmung und Kunstharzputz eine Metallfassade erkennen kann, dazu auch sehr viel grün zB an den Dächern, was sehr wichtig fürs Mikroklima wäre), dass zB Kunststoffböden eingebaut werden?
Abgesehen davon: ja es stimmt, es gibt noch viel zu viele künstliche Baustoffe, aber zB Kunststoffböden sind schon lange KEIN Standard mehr in Neubauten!

Sie haben eher weniger Ahnung, dafür umso mehr Meinung von dem Ganzen, kann das sein?

Antworten
Bond
18
37
Lesenswert?

Bürgermeister Orasch, Hut ab

Orasch schafft das, was Klagenfurts Bürgermeister seit Außerwinkler mit dem Europapark nicht zustande gebracht haben. Mathiaschitz ist sogar unfähig, den Busbahnhof in Zeiten der Computersteuerung vom Heiligengeistplatz wegzubringen. Dabei wäre dazu nur ein Computerprogramm nötig (um die Busse an den Rändern zu parken) und die Stadt hätte mit dem Kiki-Kogelnikpark und dem Heiligengeistplatz ein neues Innenstadt-Ensemble.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 29