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Neue Studie Österreichs Handel holt bei der Onlinekompetenz rasant auf

Österreichs Handel macht mit großen Schritten Terrain gut, wenn es um umfassende Onlinekompetenz geht. Top-Aufsteiger des Jahres ist Kastner & Öhler samt Gigasport.

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Christine Antlanger-Winter (Google), Rainer Will (Handelsverband), Petra Kacnik-Süß (MindTake Research)
Christine Antlanger-Winter (Google), Rainer Will (Handelsverband), Petra Kacnik-Süß (MindTake Research) © Handelsverband
 

Zapp, zack, Zara. In einer Sekunde ist der Online-Shop der spanischen Textilkette da, wenn man ihn am Handy anklickt. Auch Humanic ist top. Wenn das Warten aber länger als drei Sekunden dauert, dann: Addio. Das ist kein persönlicher Frustpegel, sondern Resultat eines detaillierten Vergleichs von 45 Unternehmen, die Handelsverband, Google Österreich und Marktforscher in einem Branchen-Fitnesstest abklopften und 1000 Konsumentenbefragungen. Diese zeigen auch, dass die Leitung von der Internetsuche bis zum Kauf lang sein kann – bis zu 120 Tage.
Wie gut die Verzahnung von Onlinepräsenz und lokalem Geschäft ist, der Verkauf über alle Kanäle funktioniert, ist Hauptziel des Checks. „Omnichannel ist längst Realität“, sagt Google-Österreich-Chefin Christine Antlanger-Winter. „Die Suchanfragen mit regionalem Bezug haben sich 2018 verdoppelt.“

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Wo gibt es viel Luft nach oben? Ein wunder Punkt sind Liefertermine. Erst 16 Prozent der Unternehmen sagen konkrete Zeitfenster zu. Noch größer ist die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit hier: 80 Prozent der Kunden wollen sofort sehen, ob das Produkt der Wahl in ihrer Filiale verfügbar ist. Nur sieben Prozent der Anbieter schaffen das. Hornbach ist hier allerdings spitze. Viele Konsumenten möchten etwas auch nur zur Begutachtung reservieren können. Immerhin 53 Prozent der Händler sind so gut. Retourenannahme in der Filiale bieten schon 60 Prozent an. Magere 31 Prozent der Händler benachrichtigen Kunden, wenn es Ausverkauftes wieder gibt.

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