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Austrian Business AgencySo will die Staatsagentur im Ausland auf Talentesuche gehen

Um Fachkräftemangel zu lindern, soll die Ansiedelungsagentur ABA ab 2019 zuerst in Europa und später weltweit IT-Experten die Karrierechancen in Österreich vermitteln.

Margarete Schramböck
Margarete Schramböck © BMDW/P. Hartberger
 

Die staatliche Ansiedelungsagentur Austrian Business Agency (ABA) erhält 2019 weitere Aufgaben: Sie soll für die unter Fachkräftemangel leidende österreichische Unternehmen Mitarbeiter im Ausland ansprechen. Das gab Digitalisierungs-Ministerin Margarete Schramböck beim Besuch einer Wirtschaftsdelegation in London bekannt. Es gehe darum, „internationale Talente“ nach Österreich zu holen, sagte Schramböck, die in ihrem Ministerium dafür eine eigene Abteilung einrichtet. „Die ABA muss sich wandeln“, so die Ministerin, die auch für den Wirtschaftsstandort zuständig ist. ABA-Chef René Siegl nennt Südost- und Südeuropa als erste Zielmärkte seiner Agentur für die Talentesuche, Asien soll folgen. Naturgemäß sind Länder mit hohen Ausbildungsstandards und Lohngefälle zu Österreich besonders interessant. Dort will die ABA über Jobmessen auf Karrierechancen in Österreich aufmerksam machen.

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