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Metaller-Einigung100-Prozent-Zuschlag ab der elften Stunde

Nach langen und zähen Verhandlungen werden Löhne und Gehälter in der Metalltechnischen Industrie nun um durchschnittlich 3,46 Prozent erhöht. Es gibt höhere Zuschläge. Lehrlinge erhalten mehr Geld.

METALLER-KV - FORTS. VERHANDLUNGEN METALLTECHNISCHE INDUSTRIE
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Streiks abgewendet: Nach sieben Runden einigten sich die Verhandler auf einen neuen Metaller-KV. Die Entgelte steigen um 3,0 bis 4,3 Prozent, im Schnitt steigen die Löhne und Gehälter in der Metalltechnischen Industrie - rückwirkend per 1.11.2018 - um durchschnittlich 3,46 Prozent.

Nach 64 Stunden in sieben Verhandlungsrunden hat es am Sonntagabend die ersehnte Einigung im Metaller-KV für die Metalltechnische Industrie (FMTI) mit 130.000 Beschäftigten gegeben. Damit wurden weitere von der Gewerkschaft angedrohte Streiks abgewendet. Der Abschluss gilt grundsätzlich für alle Lohnrunden - und speziell für 60.000 weitere Metaller in anderen Teilbereichen - als richtungsweisend.

 

3,5 Prozent mehr für die Metaller

Neben umfangreichen Zugeständnissen im Rahmenrecht als Ausgleich für die neuen Arbeitszeitregeln, die den 12-Stundentag und die 60-Stundenwoche erleichtern, erhalten die Mitarbeiter doch recht ordentliche Erhöhungen der Löhne bzw. Gehälter. Es gibt ab 1. Juli 2019 Zuschläge von 100 Prozent für die elfte und zwölfte Arbeitsstunde bzw. ab der 51. Wochenstunde. Der Lohn-/Gehaltsanstieg ist gestaffelt. Es gibt ein Plus von 3,0 bis 4,3 Prozent. Auch Lehrlinge bekommen künftig mehr Geld.

"Ordentliches Ergebnis"

Geht es nach den Gewerkschaften, sollen die Abschlüsse in weiteren Metaller-Bereichen, in denen 60.000 Menschen arbeiten, gleich ausfallen, sagte Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE). Er sieht ein "ordentliches und gutes Ergebnis". Der Sprecher der Arbeitgeberverhandler.

 "Wir haben für die Arbeitszeit einfach etwas gebraucht", sagte Wimmer zu den Zugeständnissen im Rahmenrecht. "Die Bundesregierung hat es möglich gemacht, dass zwölf Stunden angeschafft werden können, ohne dass sich die Arbeitnehmer wehren können." Die elfte und zwölfte Stunde bekommen nun einen 100-prozentigen Zuschlag. "Das heißt, wir haben sie verteuert."

Es gibt auch eine bezahlte Pause von zehn Minuten, wenn jemand die 11. und 12. Stunde bzw. die 51. Stunde in der Woche arbeiten muss. "Das ist ein wesentliches Element bei unseren Verhandlungen gewesen", sagte Wimmer vor Journalisten in Wien.

 

PRO-GE-Chef Rainer Wimmer (R) und der Chef der GPA-djp Karl Dürtscher (L) nach Abschluss der Metaller-KV Verhandlungen Foto © APA/Georg Hochmuth

Sein Mitverhandler Karl Dürtscher (GPA-djp) freute sich, dass die Gleitzeitregeln im KV so ausschauen, dass es dort nun auch einen 100-Prozent-Zuschlag für die 11. und 12. Stunde gibt. Zudem wurden für Gleitzeitmitarbeiter sechs bezahlte Gleittage im Jahr (drei pro Halbjahr) fixiert. "Für die Lehrlinge ist auch ein großer Schritt gelungen. Die Lehrlingsentschädigungen steigen im Durchschnitt um 10 Prozent. Das ist eine tolle Geschichte", sagte Wimmer. Auch Nachtarbeit gibt es Änderungen. Die Zulagen steigen jährlich über vier Jahre um jeweils gut 7 Prozent. "Das ist auch ein gewaltiger Schritt", so der PRO-GE-Chef.

"Klare Anerkennung für unsere Arbeitnehmer"

"Das Paket ist eine klare Anerkennung für unsere Arbeitnehmer", kommentierte der Sprecher der Arbeitgeberverhandler, Christian Knill, den Abschluss im Metaller-KV für die Metalltechnische Industrie (FMTI). Die Entgelterhöhung liege deutlich über der Inflation.

Chefverhandler Veit Schmid-Schmidsfelden (Fertinger) hob die "signifikante Erhöhung der Lehrlingsentgelte" hervor. "Auch bei den Nachtzulagen in der Schichtarbeit kommt es in den kommenden Jahren zu einer überproportionalen Erhöhung." Zudem gehe das Flexibilitätsmodell in der Metalltechnischen Industrie - das Zeitkontenmodell - das schon vor Jahren eingeführt wurde, "nun unbefristet in den Kollektivvertrag ein".

 

Sprecher der Arbeitgebervertreter, Christian Knill, die Verhandler auf Arbeitgeberseite Veit Schmid-Schmidsfelden und Stefan Ehrlich-Adam nach Abschluss der Metaller-KV Verhandlungen Foto © APA/Georg Hochmuth

Mitverhandler Stefan Ehrlich-Adam (EVVA-Geschäftsführer) nahm die Bundesregierung in die Pflicht: "Es liegt auch an der Bundesregierung, ihren Anteil zu leisten, dass die Arbeitskosten in unserem Land nicht weiter steigen. Wir brauchen eine Reduktion der Lohnnebenkosten." Dass sich die Lohnspirale über die Kalte Progression nach oben dreht, müsse beendet werden. "Vom heutigen Abschluss profitiert auch der Finanzminister sehr stark." Es müsse künftig "mehr Netto vom Brutto übrigbleiben".

Knill forderte einmal mehr, dass der Verhandlungsmodus mit den Gewerkschaften geändert werden müsse und will das unter dem "Stichwort KV 4.0 bei den nächsten Verhandlungen angehen".

 

Änderungen im Rahmenrecht

Der Fachverband der Metalltechnischen Industrie sowie die Arbeitnehmervertreter nennen insbesondere folgende Änderungen:

  • Lohn- und Gehaltserhöhungen rückwirkend ab 1.11. je nach Beschäftigungsgruppe um  durchschnittlich 3,46 Prozent. Die Mindesterhöhung beträgt 80 Euro.
  • Die Lehrlingsentschädigungen für die rund 6.600 Lehrlinge der Metalltechnischen Industrie werden kräftig angehoben: Im ersten Lehrjahr um 100 Euro auf 719 Euro, im zweiten auf 920 Euro (bisher 830 Euro) im dritten auf 1.204 (bisher 1.124) und im vierten Lehrjahr auf 1.590 Euro (bisher 1.520).
  • Die Aufwandsentschädigungen steigen um 2,1 Prozent. Die Zulagen steigen um 3,5 Prozent. Die Ausnahme ist die Nachtschicht- bzw. Nachtarbeitszulage. Diese wird verbessert und in vier Jahresetappen um rund sieben Prozent pro Jahr auf 2,52 Euro erhöht.
  • Die 11. und 12. Stunde, sofern sie Überstunden sind, werden zukünftig mit 100 Prozent Zuschlag bezahlt; ab der 51. bis zur 60. Stunde pro Woche kommt der Zuschlag für Überstunden ebenso zur Anwendung.
  • Vor der 11. Arbeitsstunde gibt es eine bezahlte Pause von 10 Minuten, innerbetriebliche Regelungen sind anzurechnen.
  • Gleitzeit: Zeitguthaben können auch in Form von ganzen Tagen (maximal 3 Tage pro Halbjahr) verbraucht werden; ausgenommen davon sind All-In-Verträge und Überstundenpauschalen.
  • Sonn- und Feiertagsarbeit: Der bisher befristete 150-Prozent-Zuschlag für die viermal im Jahr mögliche Sonn- und Feiertagsarbeit wird dauerhaft im Kollektivvertrag verankert. Auch die dafür geltende Wahlfreiheit der Arbeitnehmer, sich zwischen Zeit und Geld zu entscheiden, bleibt.

  • Das bereits bewährte Zeitkontenmodell wurde unbefristet verlängert und ist damit nun Dauerrecht im Kollektivertrag der Metalltechnischen Industrie.

"Gratuliere zur Einigung"

"Ich gratuliere den Sozialpartnern zur Einigung beim Metaller-KV", reagierte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Sonntagabend in einem schriftlichen Statement gegenüber der APA. Sie sieht eine fairen Ausgleich: "Die Wirtschaft wächst und daher haben sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Lohnplus verdient. Der Einsatz der Gewerkschaft wurde belohnt. Das Gehaltsplus kurbelt den Konsum an und fließt somit wieder in die Wirtschaft zurück."

Abschluss soll umgemünzt werden


Wimmer will den Abschluss in der Metalltechnischen Industrie weiterhin auf die anderen, kleineren Metallersparten mit insgesamt 60.000 Mitarbeitern ummünzen. Man werde rasch Gesprächstermine ausmachen. Es geht um die Metaller-Sparten Bergbau-Stahl, Fahrzeugindustrie, Gießereiindustrie (Verhandlungen gemeinsam mit Metalltechnischer Industrie, also abgeschlossen), Nichteisen-Metallindustrie sowie Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen. Die einzelnen Arbeitgeberverbände der Metallindustrie verhandeln seit 2012 zwar in getrennten Runden mit den Gewerkschaften den KV Metallindustrie, der einheitliche KV soll aber wie in den Jahren zuvor weiter bestehen bleiben, fordert die Gewerkschaft.

Kommentare (50)

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AndiK
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Also wenn die Arbeitnehmer

damit, wie es scheint, wirklich zufrieden sind, ist es eh optimal. Ich dachte sie wollen zumindest einen 4er vorne, wenn sie zuerst 5 verlangen. Für die meisten Arbeitgeber die ich kenne, ist dieser Abschluß locker verkraftbar.
Dann bis nächstes Jahr allerseits...;-)

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Lamax2
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Vorgangsweise

Lohnverhandlungen sind wichtig, aber es stört mich der kriegerische Ton dabei. Die Wirtschaft ist zum großen Teil nicht der Feind der Arbeitnehmer und sehr wohl daran interessiert, dass sie zufriedene Arbeiter und Angestellte hat. Sie ist ja schließlich auch der Arbeitgeber, von dem die Menschen leben.Dieses Kriegsgeheul und diese Show gibt es gottseidank eh nur bei den Metallern, die ja die am schlechtest bezahlten Arbeiter in Österreich sind (Ironie!). Bei der Flexibilisierung habe ich überdies immer gedacht, dass die 9.-12. Stunde , die manchmal notwendig sind, durch Zeitausgleich und nicht durch Überstundengeld ausgeglichen wird.

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joker1234
2
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Lamax,

das ist doch alles ganz einfach:
Die Metaller haben eine recht starke Gewerkschaft. Der Metallerabschluß ist richtungsweisend für alle anderen. Und genau deshalb wird dieser so hart verhandelt, weil die Metaller wissen, dass viele andere auch dran hängen.

Das Gesetz zur Arbeitszeitflexibilisierung hat nichts mit dem einzelnen Kollektivverträgen zu tun sondern bildet nur die (minimale) Grundlage.

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Lamax2
4
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1234

Vielleicht für sie einfach, aber es erklärt nicht die "Feindschaft" zwischen Arbeitgeber und -nehmer- auf gut deutsch den Klassenkampf, der in unseren Zeiten vorbei sein sollte.

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joker1234
5
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Naja,

wundert es, dass die AG kämpfen, nachdem die AN ihren Wunsch des Arbeitszeitgesetzes neu an den AG vorbei bei der Regierung bestellt haben?

Nicht wirklich, oder?

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Lamax2
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1234

Die AN haben ihn damals mitverhandel, aber vorzeitig abgebrochen. Jetzt hat es die Regierung eben alleine gemacht

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SoundofThunder
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Weiter unten wurde ich schon verprügelt!

Sind die 50% von der 9. und 10.h sofort fällig oder erst nach dem Durchrechnungszeitraum von bis zu 17 Wochen?

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altbayer
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38.5 Wochenstunden

Über 38,5 Wochenstunden bekommen die Metaller 50% ÜZ - nicht jeden Tag ab der 9 Stunde.
Die Bezahlung der Überstunden hat mit den Durchrechenzeitraum nichts zu tun.
Da werden schon wieder Äpfel mit Birnen verwechselt.

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joker1234
1
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@alt

Nein, bayer, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe, die du hier vermischt.
Es gibt beides, eine wöchentliche Arbeitszeit und eine tägliche Arbeitszeit. Ist die tägliche Arbeitszeit kleiner als 9 Stunden, so ist bis zur 9. Stunde Mehrarbeit möglich, AB der neunten Stunde sind aber auch diese Überstunden. Für die Woche gilt, dass bis zur 40. Stunde Mehrarbeit möglich ist, ab der 40. ist es aber garantiert eine Überstunde.

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SoundofThunder
2
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🤔

Ich kenne Durchrechnungszeiträume in einem Zeitraum von 1 Monat. Beispiel:Wenn Sie im Jänner Überstunden schieben bekommen Sie die Überstunden erst ausbezahlt wenn Sie im Februar keine Minusleistung machen.Das sind die Überstunden ohne Zuschläge.Aber wenn die Überstundenzuschläge sofort ausbezahlt werden ist das anders.

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Pollheim
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Sofort...

.....wenn du nicht ein Zeikontenmodell hast oder eine Gleitzeitvereinbarung.

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SoundofThunder
9
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🤔

Danke für die Info. Und gerade die Gleitzeit Vereinbarungen und Zeitkonten sind kein Einzelfall mehr. 30% aller Arbeitnehmer sind mit diesen Knebelverträgen (Tut mir Leid für die Ausdrucksweise,aber es ist so) ausgestattet. Die haben halt Pech gehabt.

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joker1234
1
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Sound

Diesen Knebelverträgen haben aber entweder die einzelnen Arbeitnehmer oder der Betriebsrat zugestimmt. Außerdem gelten auch für diese die Regelungen des KVs, gleitende Arbeitszeit hat hier einen eigenen Punkt.

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SoundofThunder
2
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Ja

Bei Gleitzeit schaut man durch die Finger. Wenn eine 60h Woche als Normalarbeitszeit gilt gehst 60h die Woche arbeiten ohne irgendwelche Zuschläge.

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joker1234
1
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Bei

den Metallern nicht möglich, da die Normalarbeitszeit 38,5 Stunden beträgt und selbst bei Gleitzeitvereinbarung maximal 40 Stunden pro Woche vereinbart werden können.

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ChihuahuaWelpe55
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Als Softwareentwickler kann ich nur den Kopf schütteln

und geh nach rund 8 Stunden heim, denn der Code und damit die Qualität meiner Arbeit würde unter einer Erhöhung der Arbeitszeit massiv leiden, da nach rund 8 h Dauerkonzentration der Kopf auch nicht mehr mitmacht. Ich gehe mal davon aus, dass in den nächsten paar Jahren, sollte die Wirtschaft auf den 12 h zurück greifen, dass bald die Kosten wegen Burnout steigen wird. Aber wenn die Krankenkassen brav umgefärbelt sind, wird auch kein Geld mehr für solche Probleme frei werden. Cool und der Betroffene ist auf sich alleine gestellt! Hmm .. ich denke, ich gründe eine private „Vorsorge“ Versicherung ;)

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walterkaernten
39
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lohnabschlüsse

Ist gut wenn die menschen mehr verdienen aber:

1.
Warum wird die lohnsteuer nicht um denselben prozentpunkt gesenkt.
Jetzt verdient die STAATSVERWALTUNG automatisch mit.

2.
Die ARBEITERKAMMERZWANGSABGABE sollte auch um den prozentpunkt gesenkt werden.
Jetzt verdient die AK automatisch mit.

Wenn die obigen punkte eingehalten werden würden, dann hätten wirklich die ARBEITER mehr NETTO vom BRUTTO.

Derzeit steigen die kosten und dadurch die preise.

Der grösste gweinner ist die AK da sie AUTOMATISCH ca 4 prozent mehr einnimmt.
Weiters gewinnt die staatsverwaltung durch höhere lohnsteuereinnahmen, sowie andere lohnabhängige abgaben.
Die sozialversicherung muss auch nicht mehr sparen, denn die bekommen für das VERWALTEN auch 4 prozent mehr.

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SoundofThunder
5
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😏

Wer sponsert die Wirtschaftskammer?

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joker1234
1
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Du verstehst die kalte Progression nicht ganz:

zu 1: Die Lohnsteuer muss nicht gesenkt werden, um diese Auszugleichen. Dafür wäre nicht an den Prozentsätzen, sondern an den Berechnungsgrenzen anzupassen.

Diese Änderung müsste aber nicht an die Gehaltserhöhungen, sondern an die Inflation angepasst werden.

Zu 2: Warum sollten AK-Abgaben verringert werden? Die meisten Abschlüsse haben sowieso nur mehr das Ziel die Inflation abzugelten, warum sollte somit die AK auf diese Abgleichung verzichten? Das selbe gilt für die SV...

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UHBP
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@walter

Logik?
Möchtest du, dass alle Arbeitnehmer unterschiedliche Lohnsteuersätze haben oder ist dir entgangen, dass nicht alle die gleiche Erhöhung bekommen?
PS: Das ist nur ein Grund neben 1000 anderen warum dein Vorschlag "schrott" ist.

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erzberg2
5
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Damit die Menschen mehr

verdienen benötigten diese eine starke Interessenvertretung, klar. Nett wie Sie das verdrehen. Bei einem brutto Bezug von sagen wir Mal 2000,00 beträgt die Umlage 10,00 Euro im Monat, bei 3,5 Prozent Erhöhung, das wären dann 2.070,00 brutto macht die Umlage 0,35 Euro oder 35 Cent pro Monat aus. Soviel zu ihrem Prozentspielchen.

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checker43
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Weil

es für die Staatsverwaltung und die AK auch nicht billiger wird. Die müssen auch mehr an Gehältern und für Aufträge (Straßenbau, Schulen usw.) bezahlen. D.h. auch die brauchen mehr Einnahmen.

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walterkaernten
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AK als beispiel

Warum MUSS die AK beim ORF KÄRNTEN wetter eine werbung schalten ?
Ist das notwendig?
Das ist nur ein kleines beispiel wie HART erarbeitetes steuer- oder ZWANGSABGABENGELD verschwendet wird.

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cockpit
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walter

warum muss das Finanzministerium oder das Innenministerium Werbung in der Zeitung schalten? Ist das notwendig?

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walterkaernten
3
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werbung durch die regierung und oder AK, WK etc.

Bin genau der meinung.
Das ist hinaus geworfenes geld.
EInmals im jahr an jeden steuerzahler eine info.
ABER LESERLICH geschrieben.
Das würde genügen.
Viele steuerzahler arbeiten mit finanzonline
Das wäre für infos zu nutzen, dann sind die kosten gleich NULL

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AndiK
42
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3,46 Prozent

hätten sie aber wirklich auch gleich haben können, wäre bloß nicht so spektakulär gewesen. Man sollte es gesetzlich verankern, dass mit jeweils 10% und 0% Forderungen in jede Verhandlung gegangen wird und wenn ihnen die diversen Jausen anstehen einigt man sich halt auf das Übliche.
Ich hoffe die Arbeitnehmer jubeln jetzt alle pflichtbewußt.....

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