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Grazer GründerNeuer Accelerator, neues Start-up-Programm

Zwei Unternehmen, zwei Ideen: Welche Gründer der "Accelerator" 360 Lab und "Company Builder" Up to Eleven nun suchen.

Eröffnen im Oktober das „360 Lab“: Martin Trink, Felix Uitz, Dominik Renner und Christian Vancea
Eröffnen im Oktober das „360 Lab“: Martin Trink, Felix Uitz, Dominik Renner und Christian Vancea © 360LAB/SCHROTTER
 

Frischer Wind weht in der steirischen Start-up-Szene. Mit dem „360 Lab Accelerator“ soll noch im Oktober ein neuer Wachstumsbeschleuniger seine Tore in der Grazer Engelgasse aufmachen. Der „Accelerator“ lockt Start-ups mit „100.000 Euro Wachstumskapital“ und einem einjährigen Programm in „Graz und San Francisco“. Außerdem wird die Unterstützung von „namhaften Mentoren und Investoren“ angekündigt – auf Nachfrage hält man sich bezüglich der Namen aber noch bedeckt.

Klar ist: Im Gegenzug erhält das 360 Lab eine achtprozentige Beteiligung an den Start-ups. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 11. November, im Jänner 2019 sollen die ersten fünf Jungunternehmen starten. Hinter dem Lab steht die in London ansässige und in Österreich umtriebige Unternehmensgruppe myWorld.

Matthias Ruhri von Up to Eleven
Matthias Ruhri von Up to Eleven Foto © KK

Bereits als treibende Kraft in der steirischen Start-up-Szene etabliert hat sich indes der „Company Builder“ Up to Eleven. Auf der Suche nach den besten Gründerideen setzt das Team um Matthias Ruhri nun auf das neue Programm „Entrepreneur in Residence (EIR)“. Dabei fahndet Up to Eleven explizit nach Gründungen in einem sehr frühen Stadium, noch vor dem fertigen Geschäftsmodell.

Per mehrstufigem Verfahren werden die „Gründungskompetenzen“ von Interessenten abgefragt, erfolgreichen Teilnehmern winken Leistungen im Umfang von 40.000 Euro (Geld, Arbeitsplatz, Coaching).

Das Programm läuft je nach Entwicklung zwischen sechs und zwölf Monate und kann in einem Investment von Up to Eleven münden. Zunächst aber, betont Matthias Ruhri, gilt der Grundsatz: Die Idee bleibt zu 100 Prozent bei den Gründern.“ Künftig soll pro Jahr jedenfalls dreimal nach neuen Ideen gesucht werden. Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Runde läuft bis 31. Oktober.

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