Keine Flüge nach HavannaAUA krempelt den Flugplan komplett um

Verbindungen nach Havanna, Hongkong oder Linz werden ab Ende Oktober gestrichen, dafür verstärkt die AUA ihren Fokus auf Ziele in den USA.

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Die AUA hebt ab Ende Oktober in einem anderen Rhythmus ab
Die AUA hebt ab Ende Oktober in einem anderen Rhythmus ab © APA
 

Die Austrian Airlines (AUA) baut ihren Flugplan um und will ab Ende Oktober, also mit Beginn des Winterflugplans, neue Anreize setzen.

Eingestampft werden etwa unwirtschaftliche Verbindungen wie jene nach Hongkong, Havanna, Colombo oder in die iranischen Städte Isfahan und Schiras. Die Strecke Wien - Linz ist ab 28. Oktober ebenfalls Geschichte. Ausgebaut werden dagegen die Kapazitäten nach New York, Chicago, Peking oder Schanghai.

So wird es von Wien eine tägliche Verbindung nach Chicago sowie sechs Verbindungen pro Woche nach Newark geben. Das sind jeweils zwei Flüge pro Woche mehr als im Vorjahreszeitraum. New York, JFK, wird bis zu sechs Mal pro Woche angeflogen und somit um bis zu drei Flüge aufgestockt. Nach Toronto, Peking und Schanghai wird es im kommenden Winter einen zusätzlichen Flug und somit jeweils fünf Verbindungen pro Woche geben.

Passagierzahl soll um zehn Prozent gesteigert werden

Miami wird ab Ende Oktober von einer ganzjährigen auf eine saisonale Bedienung im Sommerflugplan umgestellt. "Betroffene Passagiere werden umgebucht", lässt die Fluglinie wissen. Grund für die Änderungen im Streckennetz ist eine Neuausrichtung des Portfolios.

Mit dem neuen Streckenplan will AUA-Vorstand Andreas Otto die Passagierzahl um zehn Prozent steigern. Gelingen soll dies mit mehr Businesskunden und Passagieren aus Osteuropa.

Die neuen Langstrecken-Billigtickets, bei denen man günstig, aber ohne Aufgabegepäck reist, werden laut Otto übrigens vor allem von Touristen angenommen und haben zusätzliche Kunden gebracht.

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