Wegen der seit Wochen stockenden Kollektivvertragsverhandlungen hat es am Dienstag und Mittwoch in der IT-Branche Warnstreiks gegeben. In vielen Betrieben sei die Arbeit für einige Stunden niedergelegt worden, um „die Forderung der Beschäftigten nach einem vertretbaren Angebot seitens der Arbeitgeber Nachdruck zu verleihen“, hieß es in einer Aussendung der Gewerkschaft GPA am Mittwoch.
„Den Arbeitgebern muss bewusst werden, dass sie anstelle von Konfliktorientierung endlich Verhandlungsbereitschaft zeigen müssen, damit eine vertretbare Lösung am Verhandlungstisch möglich wird“, wird GPA-Verhandlungsleiterin Sandra Steiner in Bezug auf die nächste Verhandlungsrunde am 10. März zitiert. Sollte es dann zu keiner Einigung kommen, sehe sie einen „massiven Imageschaden für die Branche“. Für rund 90.000 Mitarbeitende gilt der IT-Kollektivvertrag.