Nach einer Durststrecke ist der heimische Immobilienmarkt 2025 wieder in Schwung gekommen. Die Verkäufe stiegen im Jahresvergleich um 16,8 Prozent, während mit 34,61 Milliarden Euro 20 Prozent mehr Umsatz erzielt wurde, geht aus dem aktuellen Remax-Immobilienspiegel hervor. Mit 117.782 Eintragungen in amtliche Grundbücher (Verbücherungen) liegt die Anzahl der Immobilienverkäufe bei 91,4 Prozent des Zehnjahresschnitts. Am stärksten war der Aufschwung in Wien und Vorarlberg.

Spitzenreiter Vorarlberg verzeichnete bezüglich der Transaktionen ein Plus von 26,2 Prozent, mit einem Anstieg von 24,4 Prozent rangiert Wien gleich auf Platz zwei. Mit Abstand folgen die Steiermark (+19,2 Prozent), Niederösterreich (+17,8 Prozent) und Salzburg (+17,2 Prozent). Fünf Prozentpunkte geringer war das Marktwachstum in Kärnten (+12,3 Prozent), danach kommen Oberösterreich (+11,1 Prozent), Tirol (+10,3 Prozent) und das Burgenland (+8,5 Prozent).

Laut Bernhard Reikersdorfer, Chef von Remax Österreich, führten rückläufige Inflation, sinkende Zinsen sowie psychologische und Gewöhnungseffekte - etwa das Ende der KIM-Verordnung und der Nullzinsphase - zur Trendumkehr. Um eine drohende Preisrallye zu dämpfen, fordert Reikersdorfer nun Maßnahmen zur Wohnraumschaffung.