Gold hat sich am Montag wegen der Eskalation im Nahen Osten in den ersten Handelsminuten wie erwartet deutlich verteuert. Auch der Preis für Silber zog kräftig an. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete im frühen Handel bis zu 5393 Dollar (4568,40 Euro) und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Damit baute der Goldpreis seine Gewinne der vergangenen Woche aus und nähert sich damit wieder so langsam dem Rekordhoch von fast 5600 Dollar Ende Jänner an.

In den Wochen nach dem Höchststand war der Kurs zeitweise unter die Marke von 4500 Dollar abgerutscht, bevor er sich in den vergangenen Wochen wieder kräftig erholte. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um fast ein Viertel nach oben, und das, nachdem er im vergangenen Jahr mit einem Anstieg von 65 Prozent das höchste Jahresplus seit 1979 eingefahren hatte. Gold gilt bei vielen Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten.

Engstelle des weltweiten Energiehandels gesperrt

Am Wochenende griffen Israel und die USA den Iran an und töteten dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, ein.