Hohe Inflation und Handelsunternehmen unter Kostendruck – diese Situation hat die Kollektivvertragsverhandlungen des Handels für 2026 zu einem zähen Ringen gemacht. Erst nach mehreren Gesprächsrunden und einem stundenlangen Verhandlungsmarathon kam es zu einem Abschluss unter der Teuerungsrate. Manche Handelsunternehmen zahlen jedoch freiwillig mehr. Ein Grund dafür dürfte sein, dass sich für etliche Firmen die Mitarbeitersuche schwierig gestaltet. dm drogerie markt erhöht die Gehälter und Löhne der Mitarbeitenden auch dieses Jahr wieder stärker als im Kollektivvertrag vorgesehen. Sowohl Angestellte als auch Arbeiter erhalten bei dm eine Einkommenssteigerung von drei Prozent auf die tatsächlichen Einkommen und decken damit die rollierende Inflation ab. Nach Handels-KV würden nur die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter erhöht, und zwar im Ausmaß von 2,55 Prozent.
Handel
Diese Drogeriekette zahlt deutlich über Kollektivvertrag
Um den Kollektivvertrag im österreichischen Handel wurde hart gerungen und der Abschluss blieb deutlich unter den Forderungen der Arbeitnehmerseite. Ein Handelsunternehmen gleicht nun freiwillig die Teuerung aus.
© DM/Stefan Wascher