Umsatzrückgänge aufgrund der Krise am Bau waren der Grund dafür, dass der Baustoffhändler Quester (“Quester, mein Bester“) Anfang November 2025 in ein Insolvenzverfahren rutschte. Am Donnerstag fand die erste Prüfungstagsatzung am Handelsgericht Wien statt. 674 Gläubiger haben bisher Forderungen von 55 Millionen Euro angemeldet. „Davon werden aktuell zwölf Millionen anerkannt und 43 Millionen bestritten“, berichtet Stephan Mazal von Creditreform.
Graz und Villach betroffen
Insolvent: Baustoffhändler Quester schließt neun Standorte
Gläubiger haben 55 Millionen Euro an Forderungen angemeldet. Die Sanierung will Quester durch eine Halbierung des Filialnetzes und einen massiven Stellenabbau schaffen. Schließungen auch in Villach, Graz, Leoben und Krieglach.
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