Der Wohnungsneubau schwächelt seit Jahren in Österreich. Das spüren auch die Möbelhäuser. Denn in Branchenkreisen gilt die Formel: Weniger neue Wohnungen, bedeuten weniger Nachfrage nach neuen Küchen und Möbeln Das spürt auch Ikea. Auf Anfrage der Kleinen Zeitung hieß es im Vorjahr in einer schriftlichen Stellungnahme: „Wir erleben einen schrumpfenden Möbelmarkt, in Kärnten noch stärker als in anderen Bundesländern.“ Darüber hinaus würden durch die Neueröffnung von Ikea Einrichtungshäusern in Slowenien, Italien und Kroatien weniger Kundinnen und Kunden aus diesen Ländern zum Klagenfurter Standort kommen. Wie seit 2023 bekannt ist, reagiert das Unternehmen darauf mit einer Verkleinerung der genutzten Flächen. Oder wie es die Pressestelle ausdrückt: „All das hat die Entscheidung beeinflusst, in den Standort Klagenfurt zu investieren, zu modernisieren und Flächen effizient zu nutzen.“