Am 26. November des Vorjahres einigte sich die Sozialwirtschaft auf ein vierprozentiges Gehaltsplus für mehr als 100.000 Beschäftigte österreichweit. In diesem Jahr stehen die Verhandlungen allerdings unter einem anderen, ungünstigen Stern. Eine Einigung wird schwer zu finden sein. Dafür verantwortlich ist in erster Linie der Sparzwang des Bundes und der Länder – die Einrichtungen der Sozialwirtschaft (es geht um Pflege, Kinderbetreuung, Behindertenarbeit und vieles mehr) sind auf öffentliche Gelder angewiesen.
Ringen um neuen Kollektivvertrag
Knappe Kassen bei sozialen Diensten: „Bei uns zu sparen, ist einfach falsch“
Die Sparbudgets des Bundes und der Länder belasten die KV-Verhandlungen der privaten Sozialwirtschaft. Drohen dort viele Kündigungen? Gewerkschaft widerspricht dem Dachverband.
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