Der Markt für Luxusimmobilien in Österreich war 2024 mit 2,87 Milliarden Euro zwar stabiler als der Gesamtmarkt. Doch er zeigt sich nicht völlig unbeeindruckt von der gesamten Wirtschafts- und Stimmungslage, sondern verändert sich teilweise früher oder zeitversetzt zum Gesamtmarkt. „Wer für sich eine Wohnung oder ein Haus jenseits der Millionen-Euro-Grenze in Erwägung zieht, hat üblicherweise das Kleingeld dazu und war von der KIM-Verordnung oder von steigenden Kreditzinsen eher unbeeindruckt“, sagt Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Remax Austria. „Mit Ausnahme von 2022 sind die Preise im Luxus-Einfamilienhaus-Segment in den letzten Jahren immer gestiegen oder zumindest stabil geblieben. So auch 2024, während der Durchschnittspreis über alle Einfamilienhäuser gesunken ist“, erklärt Reikersdorfer.
In Österreich
Sogar Luxuswohnungen sind zuletzt billiger geworden
Der Luxusimmobilienmarkt gilt in Österreich als krisenresistent. 2024 haben aber die Preise nachgegeben, nur Luxus-Einfamilienhäuser sind teurer geworden. Besonders hoch sind die Preise in Tirol.
© Imago