Die EU-Mitgliedstaaten setzen sich beim Lieferkettengesetz für weitere Zugeständnisse an die Wirtschaft ein. Neben dem schon beschlossenen Aufschub der Vorgaben auf 2028 verständigten sich die Vertreter der 27 Länder am Montagabend in Brüssel darauf, dass die Regeln für deutlich weniger Unternehmen gelten sollen. Die Firmen sollen zudem weniger Daten zu ihren Produktionsketten liefern müssen.
Freude und Enttäuschung
Lieferkettengesetz: EU-Staaten stoßen weitere Lockerungen an
Vorgaben sollen für Unternehmen mit mehr als 5000 statt 1000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz ab 1,5 Milliarden Euro gelten - dreimal so hoch als bisher geplant. Aufweichung enttäuscht Befürworter.
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