Die begehrtesten Mietwohnungen auf dem Immobilienportal „ImmoScout24.at“ sind im Schnitt 60 Quadratmeter groß und kosten brutto 806 Euro im Monat. Vor einem Jahr waren es noch 61 Quadratmeter bei 797 Euro Miete, schreibt die Immobilienplattform am Freitag in einer Untersuchung zu jenen zehn Prozent an Wohnungen mit den meisten Kontaktanfragen. Besonders in Wien gebe es einen Trend hin zu kleineren Wohnungen mit geringerer Miete.

„Kompakte Wohnungen mit überschaubaren Mietkosten stehen bei Wohnungssuchenden an oberster Stelle. Regional betrachtet zeigen sich Unterschiede bis zu 300 Euro im Mietpreis für ungefähr gleich große Wohnungen je nach Bundesland“, wird Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24, in einer Aussendung zitiert.

Durchschnittliche Fläche gesunken

So kosteten in Tirol, Salzburg und Vorarlberg die meistgesuchten Wohnungen im Schnitt etwas über tausend Euro – und damit deutlich mehr als im österreichweiten Vergleich. Am geringsten war dieser Wert in der Steiermark mit knapp unter 700 Euro. „Die meisten Klicks erhalten dort Wohnungen für im Schnitt 695 Euro mit 59 Quadratmetern und 2,4 Zimmer“, teilt ImmoScout24 in einer Aussendung mit. In Kärnten lag der Durchschnittswert bei 776 Euro. „Während im Westen eine Bereitschaft zu höheren Ausgaben zu beobachten ist, verzichten die Wienerinnen und Wiener eher auf ein wenig Wohnraum und erhöhen das Budget für die Miete nicht“, so Markus Dejmek.

Die durchschnittliche Fläche war in Tirol mit 56 Quadratmetern am kleinsten und im Burgenland mit 69 Quadratmetern am größten. Die Untersuchung bezieht sich auf Wohnungsinserate, die zwischen Jänner und Mai des jeweiligen Jahres veröffentlicht wurden.