Multi-Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne (87) gilt als gerissener und instinktstarker Investor. Er zählte aber auch lange Zeit zu den wichtigsten Investoren des heutigen Immobilien-Pleitiers René Benko, der ja bereits seit Monaten in Untersuchungshaft sitzt. Bereits im Buch „Inside Signa“ von Rainer Fleckl und Sebastian Reinhart gewann man einen Eindruck, wie harsch Kühne mit Benko kurz vor dem Zusammenbruch des Signa-Imperiums umgegangen ist. Dennoch hat Kühne mit seinen Signa-Investments viel Geld verloren. Der Stachel sitzt nach wie vor tief, wie sich gerade erst wieder in einem Interview mit der „Welt“ zeigt. Angesprochen darauf, ob es denn stimme, dass er rund eine halbe Milliarde Euro verloren habe, antwortet Kühne: „Darauf dürfte es hinauslaufen, wenn aus dem Insolvenzverfahren am Ende nichts mehr zu holen ist.“
Milliardär rechnet mit Pleitier ab
Kühne über Benko: „Bin einem Ganoven ersten Ranges auf den Leim gegangen“
Klaus-Michael Kühne (87) geht davon aus, dass er bei der zusammengebrochenen Signa in Summe rund eine halbe Milliarde Euro verloren hat. Über Benko sagt der Multi-Unternehmer heute: „Für mich ist es ein Phänomen, wie sehr ich mich von Herrn Benko habe einlullen lassen.“ Benko habe „es verdient, im Gefängnis zu sitzen“, so der Milliardär in einem Interview mit „Der Welt“.
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