Die Unternehmen stecken in jener „prekären Situation, vor der wir seit Jahren warnen“, betont Christian Knill. Der Obmann des größten Metallarbeitgeber-Verbands, der Metalltechnischen Industrie (FMTI) hat einmal mehr wenig erbauliche Nachrichten aus der Branche. Im vergangenen Jahr habe der Produktionsrückgang (preisbereinigt) 7,8 Prozent betragen, bereits im Jahr davor ging es um acht Prozent nach unten. „Wir erleben also eine Fortsetzung der Rezession und sprechen mittlerweile von einem Minus von fast 16 Prozent innerhalb von zwei Jahren“, so Knill. Heuer werde ein Rückgang von 3,6 Prozent erwartet. Die Nachfrage stabilisiere sich auf niedrigem Niveau, eine Erholung sei aber nicht in Sicht.