Die Unternehmen stecken in jener „prekären Situation, vor der wir seit Jahren warnen“, betont Christian Knill. Der Obmann des größten Metallarbeitgeber-Verbands, der Metalltechnischen Industrie (FMTI) hat einmal mehr wenig erbauliche Nachrichten aus der Branche. Im vergangenen Jahr habe der Produktionsrückgang (preisbereinigt) 7,8 Prozent betragen, bereits im Jahr davor ging es um acht Prozent nach unten. „Wir erleben also eine Fortsetzung der Rezession und sprechen mittlerweile von einem Minus von fast 16 Prozent innerhalb von zwei Jahren“, so Knill. Heuer werde ein Rückgang von 3,6 Prozent erwartet. Die Nachfrage stabilisiere sich auf niedrigem Niveau, eine Erholung sei aber nicht in Sicht.
Heuer 3000 weitere Jobs in Gefahr
„Dramatisch“: Österreichs Metall-Betriebe haben 8000 Stellen abgebaut
Der Fachverband der Metalltechnischen Industrie zeichnet weiterhin ein düsteres Lagebild. Allein seit Mitte 2023 habe sich der Personalstand der Mitgliedsbetriebe um 5000 reduziert – dazu kommen noch 3000 abgebaute Leiharbeiter. Die Produktion sei 2024 abermals um 7,8 Prozent eingebrochen. Jedes zweite Unternehmen rechne heuer mit einem negativen Ergebnis, so eine Umfrage.
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