Nach den vielen deprimierenden Konjunkturumfragen der letzten Monate, zeigt sich bei der aktuellen ein Stimmungsbild, für das Claudia Mischensky, die Geschäftsführerin der Kärntner Industriellenvereinigung, um eine Wortwahl ringt: „Die Lage ist nicht gut, aber sie hört langsam auf, schlecht zu sein.“ Konkret heißt das, dass „nur noch“ 54 Prozent der Kärntner Industriebetriebe ihre Geschäftslage schlecht einschätzen. Etwas positiver als noch im Jänner, als noch mehr als die Hälfte aller Industriebetriebe in Kärnten davon ausgingen, Mitarbeiter abbauen zu müssen, ist die Einschätzung der Unternehmen in Bezug auf die Beschäftigten. Jetzt erwartet mit 84 Prozent die Mehrheit, die bestehenden Mitarbeiter halten zu können. In ihrem Ausblick auf das nächste halbe Jahr bewerten die Kärntner Industriellen ihre Lage, ihre Ertragssituation und ihre Produktionsmenge gar zu über 80 Prozent als - durchschnittlich.