Der Essenszusteller Lieferando kündigt etwa 850 angestellte Lieferanten - und schaltet nun auf Social Media neue Anzeigen, die freie Dienstnehmer locken sollen. Denn auf dieses Geschäftsmodell will Lieferando umstellen. Grund sei, dass die Konkurrenz nie angestellt habe. Bei Foodora oder Wolt gab es stets nur freie Dienstnehmende. Ab 16. April und bis 30. Juni zahlt Lieferando nun jedem neuen freien Dienstnehmer 2 Euro extra je erfolgreicher Bestellung, um Personal zu finden.
Essenszusteller Lieferando
Aufregung um Kündigungen: „Zuckerl“ soll freie Dienstnehmer anlocken
Bei neuen Inseraten auf Social Media dürften sich von Kündigungen Betroffene ihren Teil denken: „Lass dich zu deinen Bedingungen auszahlen!“, heißt es dort etwa. Gewerkschaft kritisiert „Scheinselbstständigkeit“.
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