Der theoretische Teil dieser Geschichte beginnt mit der sogenannten „Stellenandrangsziffer“. Diese zeigt, wie viele registrierte Arbeitslose es pro beim AMS gemeldeter offener Stelle für einen Beruf gibt. Je niedriger die Zahl ausfällt, desto schwerer tun sich Unternehmen, die Stellen zu besetzen. Beispiel: Kommen auf 330 offene Stellen beispielsweise 31 Arbeitslose, liegt der Stellenandrang bei gerade einmal 0,15. Entfallen auf einen vakanten Job nicht mehr als 1,5 Arbeitssuchende, spricht man in Österreich von einem „Mangelberuf“.