Nach der Festnahme des Signa-Gründers René Benko wird für Freitag die Entscheidung erwartet, ob der Milliardenpleitier in Untersuchungshaft muss. Das Straflandesgericht Wien hat dafür 48 Stunden Zeit, nachdem die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Donnerstag einen Antrag auf U-Haft gestellt hatte. Dem 47-jährigen Tiroler wird vorgeworfen, Investoren betrogen und Gläubiger geschädigt zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Am Donnerstag wurde er von Innsbruck nach Wien in die Justizanstalt Josefstadt überstellt.
Chef der Finanzprokuratur in der ZiB2
Wolfgang Peschorn: „Benko könnte sich zu sicher gefühlt haben“
Wolfgang Peschorn, als Chef der Finanzprokuratur oberster Anwalt der Republik, sagt in der ZiB2 zur Festnahme von Signa-Gründer René Benko: „Es ist gut, dass nun die Strafbehörden den Verdachtsmomenten nachgegangen sind, die wir schon öffentlich geäußert haben.“
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