Das vergangene Jahr brachte bundesweit einen Anstieg der eröffneten Firmeninsolvenzen um 23,36 Prozent. 6768 Pleiten wurden auf Unternehmensebene laut dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) verzeichnet, eröffnet wurden 4156 Verfahren. Auch in der Steiermark lag die Steigerung im Vergleich zum Jahr 2023 bei 22,33 Prozent – auf 526 eröffneten Firmeninsolvenzen. „Sowohl auf Bundesebene als auch in der Steiermark sind die Passiva explosionsartig gestiegen“, teilt der AKV mit, in Österreich summierten sich die Passiva auf 19,5 Milliarden Euro. So gab es österreichweit fünf Insolvenzen mit Passiva von mehr als einer Milliarde Euro., eine davon ist die in der Steiermark ansässige Fisker GmbH, deren Verfahren nach Annahme eines Sanierungsplans aufgehoben wurde. „Bei den steirischen Passiva in der Höhe von 1,93 Milliarden Euro handelt es sich um einen historischen Höchstwert, welcher um fast das Sechsfache über dem Vorjahreswert liegt“, so Franz Blantz vom AKV.