Vor drei Wochen schlug die Ankündigung des deutschen Autozulieferers Mahle Wellen, wonach die slowenische Tochter Mahle Electric Drives Slovenija am Standort Šempeter pri Gorici mehr als ein Drittel der 1700 Stellen abbaut. Durch „Optimierungsmaßnahmen“ und die Verlagerung von Teilen der Produktion nach Bosnien-Herzegowina und Ungarn sollen im kommenden Jahr insgesamt 610 Arbeitsplätze wegfallen, teilte das Unternehmen Anfang Oktober mit. Es handelt sich bereits um die zweite Kündigungsrunde in diesem Jahr, im Frühling wurden 170 Stellen gestrichen. In Slowenien will man sich unterdessen stärker auf Elektromobilität konzentrieren.
In St. Michael
Arbeitszeit von 1360 Mitarbeitern bei Mahle auf 90 Prozent reduziert
Sparmaßnahme gilt noch bis Jahresende. Stellenabbau soll es nach wie vor keinen geben. Grund für die Regelung ist das „äußerst volatile und angespannte Umfeld der Automobilindustrie“.
© Mahle/kk