Als „Sünde an der Jugend“ hat Wolfgang Peschorn das Geschäftsmodell der Signa schon vor Monaten bezeichnet. Bei einem Gespräch am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten bleibt der Präsident der Finanzprokuratur dabei. „Indem ich Immobilien aufwerte und diese vermeintlichen Gewinne realisiere, nehme ich der Jugend diese Erträge weg“, sagt Peschorn.
Anwalt der Republik
Peschorn fordert „rote Karten“ für die Wirtschaft
Der Präsident der Finanzprokuratur will Fälle ähnlich der Signa in Zukunft vermeiden. Ambitionen, Justizminister zu werden, habe er keine.
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