„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, doch angesichts der aktuellen Herausforderungen sind wir an einen Punkt gelangt, an dem ich als verantwortungsvolle Unternehmerin ein Sanierungsverfahren beantragen muss“, wird die steirische Modedesignerin Lena Hoschek in einer Aussendung zitiert. Man sei mit „drastisch veränderten Rahmenbedingungen“ konfrontiert (Corona-Pandemie, anhaltende Lieferschwierigkeiten und Verzögerungen), die es notwendig machen würden, „dass das österreichische Traditionsunternehmen Lena Hoschek GmbH heute beim Handelsgericht Wien einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung“ beantragt. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent angeboten. Das klare Ziel, so wird betont, „ist die Fortführung des Unternehmens“.
Designerin
Lena Hoschek schlittert in die Insolvenz
Sie ist eine der bekanntesten Modedesignerinnen Österreichs: Am Dienstag musste Lena Hoschek mit ihrer Gesellschaft ein Sanierungsverfahren am Handelsgericht Wien beantragen. Das Ziel: „Die Sicherung der langfristigen Unternehmenszukunft.“
© Lena Hoschek GmbH / Susanne Hassler-Smith