Im Zusammenhang mit sogenannten Liquiditätsreserven der Telekom Austria - die interne Bezeichnung für seinerzeitige Schwarzgeldkassen - ist der Ex-Lobbyist Peter Hochegger am Donnerstagnachmittag am Wiener Landesgericht wegen Abgabenhinterziehung schuldig gesprochen worden. Ein Schöffensenat verurteilte den mittlerweile 75-Jährigen zu einer Geldstrafe in Höhe von einer Million Euro oder - für den Fall der Uneinbringlichkeit - zu zehn Monaten Ersatzfreiheitsstrafe.
Prozess um Telekom-Austria-Schwarzgeld
Lobbyist Peter Hochegger zu einer Geldstrafe von einer Million Euro verurteilt
Im Prozess um frühere Schwarzgeldkassen der Telekom Austria wurde Ex-Lobbyist Peter Hochegger wegen Abgabenhinterziehung zu einer Geldstrafe von einer Million Euro verurteilt. Der mitangeklagte Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer wurde hingegen freigesprochen.
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