Die Weststrecke zwischen Wien und Salzburg ist die Hauptschlagader des heimischen Bahnverkehrs. Von den vier Gleisen der alten und der neuen Weststrecke kann seit zwei Wochen nur noch eines genutzt werden. Die Sperre der beiden „neuen“ Gleise zwischen Wien und St. Pölten nach dem verheerenden Hochwasser Mitte September trifft nicht nur den Personenverkehr hart, vor allem der Güterverkehr wird stark behindert. Etwas Entspannung ist aber in Sicht: Mit Samstag stehen laut ÖBB auf der Donau-Achse (zwischen Tulln und Herzogenburg) wieder Kapazitäten für den Güterverkehr zur Verfügung – statt bisher 25 Prozent sind es laut ÖBB nun wieder bis zu 75 Prozent. Auch nachts werden nun verstärkt Güterwaggons rollen.