So geradlinig der Mensch Josef Zotter auftritt, so verwinkelt ist die Unternehmensgeschichte des steirischen Chocolatiers. Vor allem zu Beginn, folgte doch auf gar rasantes Wachstum recht bald die Überforderung und der damit einhergehende betriebliche Bauchfleck, die Insolvenz. Inmitten des Newsrooms der Kleinen Zeitung blickt der 63-Jährige aber in keiner Sekunde wehleidig auf diesen Zeitraum Mitte der 1990er-Jahre zurück: „Ganz oben, am Berggipfel, ist es zwar schön, man kann dort nicht leben. Ganz unten ist es auch nicht super, am schönsten ist es irgendwo in der Mitte“.