Vor mehr als 40 Jahren, im Jahr 1980, ließ sich der US-IT-Konzern Apple im irischen Cork nieder. Es sollte der Beginn einer bis heute viel beachteten Beziehung sein, in die sich nun Europas Höchstgericht garstig einmischt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied in einem aktuellen Spruch nämlich gegen die Position von Apple, Irland und einem vorgelagerten Gericht – und für jene der EU-Kommission. Diese ist sich sicher, dass Irland Apple eine unverschämt und vor allem unzulässig niedrige Steuerquote einräumte. Was wiederum die Beihilfe-Richtlinien der europäischen Staatengemeinschaft verletze. Die Folge? Irland muss von Apple jetzt Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro zurückfordern.
Milliardenstrafen gegen Apple und Google
Innovationsrechtler: „Der lange Atem macht sich bezahlt“
Google bekommt eine Wettbewerbsstrafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt, Apple muss 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen. Was aber folgt auf die Urteile?
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