Die konjunkturell eingetrübte Lage wirkt sich auch auf die Insolvenzen im Land aus. In der Steiermark etwa stieg die Anzahl der Firmenpleiten im ersten Halbjahr, verglichen mit dem Vorjahreswert, um 29,1 Prozent an. In Summe zählen die Gläubigerschützer vom KSV1870 368 Pleiten, also zwei Firmeninsolvenzen pro Tag. Davon wurden 115 Insolvenzverfahren mangels kostendeckenden Vermögens erst gar nicht eröffnet. Gegenüber 2019, also dem letzten „Normaljahr“ vor Ausbruch der Corona-Pandemie, bedeutet die Zahl ein Plus von 33 Prozent. Besonders stark betroffen sind laut dem KSV die Branchen „Bau“, „Handel“ und „Beherbergung/Gastronomie“.
Fisker sorgt für statistischen Effekt
Steirische Pleiten legen zu, Passiva steigen um mehr als 1000 Prozent
Zwei Firmenpleiten pro Tag: Im ersten Halbjahr gab es in der Steiermark um 29,1 Prozent mehr Firmeninsolvenzen als vor einem Jahr. Fisker legte die größte Pleite der steirischen Wirtschaftsgeschichte hin.
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