Ein Mehr an Gestaltungsfreiheit – und die Überzeugung, dass sich ihr Wunsch, einen positiven Beitrag leisten zu können, auf diesem Weg am besten realisieren lasse. Es waren mehrere Gründe, die Verena Linhart dazu motivierten, jüngst den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Landschaftsarchitektin, Absolventin der Boku in Wien, gründete mit „VLLA“ (Verena Linhart Landschaftsarchitektur) ein eigenes Ingenieurbüro. Erste diesbezügliche „Ideen und Träume gab es bereits während des Studiums“. Letztlich habe sie sich aber jahrelang damit auseinandergesetzt, bevor sie den Schritt setzte. Ihr Spektrum reicht von naturbasierten Lösungen zur Klimawandelanpassung über Bepflanzungskonzepte am Gebäude und im Gebäudeumfeld, Stadtentwicklungsprojekte, Regenwassernutzung, Bewässerungskonzepte bis hin zu Renaturierung. Ihr Ziel: „Stetiges, aber auch behutsames und nachhaltiges Wachstum.“ Gut vorstellen könne sie sich auch eine Firma mit mehreren Personen und eventuell Partnern, um Projekte interdisziplinär umsetzen zu können, so Linhart, die bis vor Kurzem noch angestellt war.