Das Thema Kinderbetreuung schlug in den letzten Tagen große Wellen. Ab Herbst zahlt Feldkirchen bei Graz Familien, die auf einen Kinderkrippenplatz verzichten, 120 Euro pro Monat. Lannach macht es seit Jahren ähnlich: Dort bekommen Eltern, die sich zu Hause um den Nachwuchs kümmern, monatlich 100 Euro. Bürgermeister Josef Niggas erklärt, man spare sich so die dritte Kinderkrippengruppe und jährlich 150.000 Euro. Bei Grünen und NEOS löst diese Haltung Empörung aus, Begriffe wie "Zurück-an-den-Herd-Prämie" kursierten. Die FPÖ hingegen begrüßt eine "Wahlfreiheit, Kinder eigenständig zu betreuen".
Kinderbetreuung
Ob Kinderkrippe oder Betreuung daheim: Krottendorf-Gaisfeld zahlt Familien 250 Euro
Krottendorf-Gaisfeld unterstützt Familien bei der Kinderbetreuung mit 250 Euro im Monat. Bürgermeister Johann Feichter übt Kritik an der Haltung des Landes, das die Gemeinden beim Thema Kinderbetreuung im Regen stehen lassen würde.
© Georg Tomaschek