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30 Jahre späterDie Rucksackdörfer werden sich trotz Tourismusreform nicht in Luft auflösen

Ende der 80er-Jahre rotteten sich 6 weststeirische Gemeinden zum Tourismusverein der Rucksackdörfer zusammen, 1992 folgte der erste Wanderführer. Heute ist das Projekt angezählt.

 

"Das war damals ein Megaprojekt", blickt Johann Schmid auf die Gründung der steirischen Rucksackdörfer zurück. Damals, Ende der 80er-Jahre, war Schmid noch auf die Zuseherrolle beschränkt. Heute ist der Bürgermeister von Hirschegg-Pack Obmann des Rucksackdörfer-Verbandes: "Angefangen hat das Ganze allerdings nicht als Tourismusverband, sondern lediglich als Verein. Da waren auch noch mehr Orte vertreten." So berichtete die Kleine Zeitung Weststeier etwa am 28. Februar 1991 davon, dass Edelschrott, Greisdorf-Reinischkogel, Hirschegg, Ligist, Modriach und St. Martin - damals allesamt eigenständige Gemeinden - "vor zwei Jahren" die Gemeinschaft der Rucksackdörfer gegründet hatten. 2021 nennen sich noch drei weststeirische Gemeinden "Rucksackdorf": Edelschrott, Hirschegg-Pack und St. Martin am Wöllmißberg. Modriach wurde Edelschrott eingegliedert, die südlichen Ortschaften Ligist und Greisdorf-Reinischkogel (heute St. Stefan ob Stainz, Bezirk Deutschlandsberg) kehrten dem Projekt den Rücken.

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