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Voitsberg, BärnbachDie SPÖ präsentiert ihren Spitzenkandidat für "die neue Stadt"

Die SPÖ-Stadtparteien von Voitsberg und Bärnbach sprechen sich zudem für Kurt Christof als Vize aus. Fusions-Infoabende sind für Herbst geplant.

Ernst Meixner, Bernd Osprian und Kurt Christof (von links) © Rainer Brinskelle
 

Die mögliche Fusion zwischen Voitsberg und Bärnbach wird in den Steuerungsgruppen bereits eifrig vorbereitet. Gestern gaben die SPÖ-Stadtparteien auch bekannt, wen sie im Falle einer Fusion als Kandidaten für den Bürgermeister der neuen 15.000-Einwohner-Stadt bei der Gemeinderatswahl im Frühjahr 2020 ins Rennen schicken werden: „Wir würden uns Bernd Osprian als Bürgermeister und Kurt Christof als Vizebürgermeister wünschen“, sagte der derzeitige Voitsberger Stadtchef Ernst Meixner.

Nominierung bereits abgesegnet

In den Gremien sei die Nominierung der beiden abgesegnet. „Für mich wäre das eine großartige Aufgabe, die auch sehr herausfordernd ist. Wir wollen die Stadt mit den Bürgern gemeinsam weiterentwickeln“, so Osprian.

Beide Stadtparteien haben sich zusätzlich darauf geeinigt, Christof auch als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2020 zu nominieren. „Er ist kein Berufspolitiker und hat gerade in der Energiewirtschaft große Erfahrung“, streut Meixner dem aktuellen Voitsberger Vizebürgermeister, der exzellente Kontakte nach Wien hat, Rosen.

Tritt Petinger an?

Christof könnte dem SPÖ-Landtagsabgeordneten Karl Petinger nachfolgen, der über ein Antreten noch nicht endgültig entschieden hat: „Ich wäre dann 65 Jahre alt und 18 Jahre im Landtag. Deshalb könnte es sein, dass ich nicht mehr antrete“, so Petinger. Die Entscheidung werde ohnehin in den Gremien getroffen, zuvor gibt es noch ein offenes Hearing.

Auch die Vorarbeiten für die mögliche Fusion selbst sind im Laufen. In Bärnbach wurde bereits ein Informationsabend mit den Obleuten der Vereine abgehalten, in der über die Pläne informiert wurde und Stadtoberhaupt Bernd Osprian Rede und Antwort stand.

Infoabende über die mögliche Fusion

Thema war natürlich auch, wie sich die Fusion auf die Vereine auswirken würde. Osprian versicherte, dass „sich die Gemeinde nicht ins Vereinswesen einmischen wird. Die Vereine entscheiden wie bisher selbstständig. An der Unterstützung der Vereine wird sich nichts ändern.“ Auch die Kommandanten der Feuerwehren beruhigte Osprian: „Sie wissen am besten, was ihre Wehren benötigen. In einer größeren Stadt ist auch das Aufgabengebiet ein breiteres, sodass vermutlich zusätzliches Gerät anzuschaffen ist.“

Bereits fixiert sind vier Bürgerversammlungen in Bärnbach am 29. (Volkshaus) und 30. Oktober (GH Piberegg), sowie am 7. (GH Müller) und 8. November (Pizzeria Toscana). Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. In Vorbereitung sind auch Bürgerversammlungen in Voitsberg, die Termine werden demnächst bekannt gegeben.

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