Solidarpreis 2018Einsatz für andere Menschen wird prämiert

Am Donnerstag wird zum zehnten Mal der Solidarpreis verliehen. Fünf Projekte sowie ein Lebenswerk werden in Gleisdorf ausgezeichnet. Außerdem werden vier neue Solidarbetriebe präsentiert

Bei der Solidapreisverleihung im Vorjahr wurde Erwin Stubenschrott für sein Lebenswerk ausgezeichnet. © Matthias Janisch
 

Für Erwin Stubenschrott, Obmann der Solidarregion Weiz, steht fest: „Alle für den Solidarpreis eingereichten Projekte sind hervorragend. Eigentlich sind alle Sieger“, sagt Stubenschrott. Die Bandbreite reiche von Projekten, die den Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen legen, bis hin zu internationalen Projekten.

Die 27-köpfige Jury der Solidarregion musste sich aber dennoch entscheiden: In drei Kategorien (siehe Infokasten) wurden insgesamt fünf Gewinner ermittelt. „Jedes Jurymitglied hat die einzelnen Projekte geheim im Schulnotensystem bewertet. Das Ergebnis wurde dann vom Computer ermittelt“, erklärt Stubenschrott. Somit weiß auch noch niemand, wer das Rennen gemacht hat. „Mit Ausnahme von mir und unserem EDV-Verantwortlichen“, so Stubenschrott.

Der Bischof kommt

Am Donnerstagabend werden die Preisträger beim „Fest der Solidarität 2018“ im Forum Kloster bekannt gegeben. Als Festredner konnte Bischof Wilhelm Krautwaschl gewonnen werden, der – passenderweise – zum Thema „Ausgezeichnet solidarisch“ sprechen wird.

Solidarpreisverleihung

Am Donnerstag, 15. März, werden im Forum Kloster die diesjährigen Solidarpreise verliehen. Beginn ist um 18 Uhr.

Ausgezeichnet werden Projekte, die sich für das Gemeinwohl im Bezirk und darüber hinaus einsetzen. Die Kategorien sind Einzelpersonen und Familien; Schulen, Fachhochschulen und Universitäten; Unternehmungen, Vereine, Institutionen und Gesinnungsgemeinschaften.

Weitere Infos: www.solidarregion.at

Neben den Projekten werden außerdem ein Preis für ein Lebenswerk verliehen sowie vier neue Solidarbetriebe vorgestellt. „Diese bekennen sich zu unserem Wertekatalog, worin es um Menschenrechte, Wertschätzung von Mitarbeitern und Kunden sowie eine Mitverantwortung für die Region geht“, erklärt Stubenschrott. Mehr als 40 solcher Unternehmen gibt es bereits, freut sich der Solidarregionsobmann.

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