Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Prebensdorf wurde am Mittwoch um 15.55 Uhr zu einem kuriosen Einsatz gerufen. In Prebensdorf war ein Pferd in eine sehr missliche Lage geraten: Es steckte zwischen zwei Bäumen fest. „Es wird vermutet, dass die anderen Pferde es gejagt haben, dort waren sicher zehn Pferde“, erzählt Kommandant Marco Fank und ergänzt: „Es war noch ein sehr junges Pferd, ein ‚Teenager-Pferd‘“.
Bei der Ankunft seiner Retter war das Tier panisch. „Wir waren auch sehr viele Leute, 15 Personen von der Feuerwehr und alles Fremde“, sagt Fank. Die Rettung verlief dann aber reibungslos und schnell. Binnen 15 bis 20 Minuten konnte das Tier befreit werden. Die Feuerwehrler sicherten die Bäume durch Ratschengurte, mittels Hydraulikstempel wurden die Bäume dann auseinandergedrückt. „Es ist wie ein Steher, den man mit Hydrauliköl ausfährt“, erklärt Fank. „Es macht nur ein leises Surren, wir wollten nicht zu laut sein, um das Tier nicht noch mehr zu erschrecken.
Dem Pferd geht es übrigens gut. Es wurde nicht verletzt und konnte der Besitzerin unversehrt übergeben werden.