Handelt es sich um eine Verschwendung von Ressourcen zulasten der Bevölkerung oder Geschäftemacherei zugunsten privater Interessen? Seit Jahren sprudelt diese Debatte im Zusammenhang mit der historischen "Lexsimiquelle" in Wildon immer wieder hoch. So wie aktuell durch die Wildoner Unternehmerin Ingrid Annawitt. Geht es nach ihr, rinnen von der bis in die 1990er-Jahre öffentlich genutzten Lexsimiquelle im Ortsteil Unterhaus Millionen Liter hochwertiges Wasser ungenutzt in die Mur. Gleichzeitig kaufe die Marktgemeinde Wildon um viel Geld Wasser aus dem Leibnitzerfeld zu. "Das ist für mich ein Widerspruch. Ich glaube, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nichts davon weiß", meint Annawitt.