Bereits seit April ermitteln Kriminalisten der Fremden und Grenzpolizeiinspektion Spielfeld und der Kriminaldienstgruppe Leibnitz im Fall mehrerer rumänischer Staatsbürger (27 bis 44). Sie stehen im Verdacht zwischen Sommer 2024 und August 2024 Suchtmittel aus Rumänien über steirische und burgenländische Grenzübergänge eingeführt und im Bezirk Leibnitz verkauft zu haben. Laut den Behörden sollen 30 Abnehmer rund 2,8 Kilogramm „3CMC“ gekauft haben.

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Hausdurchsuchung bei den Verdächtigen an. Die Kriminalisten stellten dabei Suchtmittel, Bargeld, Waffen (Pfefferspray, Schlagring) sowie Werkzeuge, Haushaltsgeräte, Schmuck sicher. Die Behörde geht davon aus, dass es sich dabei um Diebesgut oder Gegenleistungen für erworbene Drogen handelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz konnten die fünf Haupttäter in Österreich, Rumänien und Deutschland festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht werden. Gegen zwei weitere Verdächtige wird noch ermittelt. Insgesamt soll die Drogenbande synthetische Drogen im Wert von 170.000 Euro verkauft haben.