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Klimaticket-Besitzer fahren kostenlos mit dem Regiomobil

Neu ab 1. August: Das Pilotprojekt richtet sich speziell an Pendler in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg.

Joachim Schnabel, Bernadette Kerschler und Peter Kronberger präsentierten das Pilotprojekt
© KLZ / Robert Lenhard
Joachim Schnabel, Bernadette Kerschler und Peter Kronberger präsentierten das Pilotprojekt
Robert Lenhard
Teamleiter Regionalredaktion Leibnitz & Deutschlandsberg, Stv. Ressortleiter Regionalredaktionen Steiermark

Mit über 3000 Haltepunkten in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg gilt das „Regiomobil“ als Vorzeigeprojekt im Bereich des Mikro-ÖV. Immer mehr Menschen in der Region setzen in ihrem Alltag auf das Anrufsammeltaxi, um ohne eigenes Auto kostengünstig von A nach B zu gelangen.

Zielgruppe Pendler

Einen großen Schub erhoffen sich die Initiatoren nun von einem österreichweiten Pilotprojekt, das sich in erster Linie an Pendlerinnen und Pendler richtet. Wer ein Klimaticket besitzt, kann das „Regiomobil“ von 1. August bis 30. September für Fahrten bis zu acht Kilometern bzw. zum/vom nächsten ÖV-Hauptknotenpunkt (Bahnhof, etc.) gratis benutzen. Vom 1. Oktober bis 14. Juni 2025 gibt es auf den Fahrpreis einen Rabatt von 75 Prozent. Bei Fahrten über acht Kilometer bzw. ohne ÖV-Hauptknotenpunkt als Start oder Ziel erfolgt die Ermäßigung nur auf den Sockelbetrag von acht Euro. Das Angebot gilt für alle Klimaticket-Varianten, egal ob steiermark- oder österreichweit, personalisiert oder übertragbar.

Regiomobil

Buchungen sind unter Tel. 050 16 17 18 bzw. unter https://buchung.regiomobil.st/ möglich.

Alle Infos und Tarife gibt es unter www.regiomobil.st

Möglich macht das eine Kooperation mit dem Klimaschutzministerium, das dafür Mittel von rund 600.000 Euro zur Verfügung stellt. Im Gegenzug erhofft man sich dort aufschlussreiche Daten, die zu einer Ausrollung auf weitere Regionen und Mikro-ÖV-Systeme führen könnten. „Wir freuen uns, dass die Integration des Klimatickets nach zwei Jahren Arbeit gelungen ist und hoffen, dass es die Bevölkerung gut annimmt“, betont Joachim Schnabel, Vorsitzender der Region Südwesteiermark, die für das „Regiomobil“ verantwortlich zeichnet. Ins selbe Horn stößt seine Stellvertreterin Bernadette Kerschler: „Das ist ein weiterer Meilenstein für eine öffentliche Mobilitätsversorgung einer ländlichen Region.“

Ein Ticket für alles

Das findet auch Peter Kronberger, Prokurist der GKB, die das „Regiomobil“ im Auftrag der Region Südweststeiermark betreibt: „Mit diesem Pilotprojekt sind erstmals alle drei Säulen der Mobilität – Bus, Bahn und Mikro-ÖV – mit einem Ticket abgedeckt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass es auf großen Zuspruch treffen wird.“ Gerüstet ist man jedenfalls: Ab September wird die „Regiomobil“-Flotte aufgestockt.

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