„...schon fast jeder Grundbesitzer am Lande sieht es als Strafe an, wenn er zum Gemeindevorstand gewählt wird, denn er ist weniger der Vorstand der Gemeinde, als der vielbeschäftigte Diener der vorgesetzten Behörden.“ So beklagte sich 1891 der Abgeordnete und Volksschriftsteller Karl Morre über das Los der Gemeindevorsteher. Das war noch zu Zeiten des Kaiserreiches.
Historische Geschichte
Vom Recht auf Mitbestimmung zur Qual der Wahl
Warum es einst ein Alkoholverbot an Wahltagen gab und man 1957 den amtlichen Stimmzettel fürchtete? Antworten darauf bringt ein Blick in die regionale Wahlgeschichte.
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