„...schon fast jeder Grundbesitzer am Lande sieht es als Strafe an, wenn er zum Gemeindevorstand gewählt wird, denn er ist weniger der Vorstand der Gemeinde, als der vielbeschäftigte Diener der vorgesetzten Behörden.“ So beklagte sich 1891 der Abgeordnete und Volksschriftsteller Karl Morre über das Los der Gemeindevorsteher. Das war noch zu Zeiten des Kaiserreiches.