„Schade“, das ist Michael Wagners erste Reaktion auf die gescheiterten Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP. „Die ÖVP hätte sich auch noch weiter bewegen können. Das letzte Angebot an die ÖVP war mehr als fair“, meint der FPÖ-Landtagsabgeordnete und südoststeirische FPÖ-Bezirksparteichef. Denn die ÖVP hätte sieben Ministerien erhalten. „Wir nur sechs“, so Wagner – und das Justizministerium wäre von einer parteilosen Person besetzt worden. „Dass das Innenministerium in freiheitliche Hand kommen muss, war klar. Es ist eine freiheitliche Kernkompetenz.“
Gemischte Gefühle und Schuldzuweisungen
„Kickl hat den Bogen überspannt“ – südoststeirische Politik reagiert auf Koalitions-Aus
FPÖ-Bezirkschef Wagner vermisst Ernsthaftigkeit bei der ÖVP, Fartek (ÖVP) ortet fehlende Kompromissbereitschaft bei der FPÖ.
© Stefan Pajman, Barbara Majcan, Helmut Steiner (Collage: Kleine Zeitung)