Mit dem Zug von Graz nach Budapest? Das war zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch ein Wunschtraum. Kurze Zeit später sollte er Wirklichkeit werden. 1855 gründete man ein Konsortium zum Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen der steirischen Landeshauptstadt und dem ungarischen Győr (Raab). Als Teilstrecke des Schienennetzes der k. u. k. Monarchie sollte sie zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung werden. Budapest rückte für die Steirer nun in greifbare Nähe. Doch der Bau der „Graz-Raaber-Bahn“, die man später „Ungarische Westbahn“ nannte, brachte einige Probleme mit sich.
Historische Geschichte
Von der „Graz-Raaber-Bahn“ zur Steirischen Ostbahn
1873 wurde die Bahnlinie Graz-Győr feierlich eröffnet. Mit dem neuen Verkehrs- und Handelsweg waren große Hoffnungen verbunden, doch ein Zugunglück trübte die Aufbruchsstimmung.
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