Brauerei MurauNach Millionen-Einbußen wird jetzt sogar Personal gesucht

Sieben Millionen Euro Umsatz-Minus musste die Brauerei Murau 2020 hinnehmen. In den letzten Monaten hat sich das Blatt aber gewendet. Geschäftsführer Rieberer über beliebte Limonaden, Regionalität und die Frage der Impfpflicht.

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Josef Rieberer, Geschäftsführer der Brauerei Murau
Josef Rieberer, Geschäftsführer der Brauerei Murau © Raphael Ofner
 

Es liegen schwierige Zeiten hinter der Brauerei Murau. Zwischen 20.000 und 30.000 Hektoliter an Getränken werden bei dem regionalen Traditionsbetrieb in einem durchschnittlichen Monat abgefüllt, während der Coronakrise waren es teils nur um die 10.000. Ab Anfang April 2020 waren ein Jahr lang im Schnitt 80 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. 17 Mitarbeiter verließen - gefördert durch einen Sozialplan - sogar freiwillig das Unternehmen, etwa weil die Pension bereits kurz bevor stand. Nur so konnten zwangsweise Kündigungen verhindert werden. Der Umsatz ging 2020 um sieben Millionen Euro zurück

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