Viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch auf die Hochalm. Anhöhen mit diesem Namen gibt es in Österreich mehrere. Gemeint ist aber jene 1862 Meter hohe Erhebung in den Seckauer Tauern, die man vom Parkplatz oberhalb von Dürnberg (je nach Routenwahl in zwei bis zweieinhalb Stunden), von Seckau über den vulgo Kühberger (in zwei Stunden) oder von Wasserleith über den Fressenberg (in über drei Stunden) erreichen kann.
Bei den Anstiegen 1 und 3 wartet (in Nicht-Lockdown-Zeiten) die Ramplerhütte mit einer zünftigen Brettljause auf die müden Wanderer. Wer vom Kühberger heraufkommt, wird auf der Grafenhütte verwöhnt werden. Angeblich wurde das schon Erzherzog Johann, als er 1810 und 1825 einer Bergmesse beigewohnt hat. Über 5000 Wallfahrer hatten daran teilgenommen! Das war, so erzählt man, in der damaligen Zeit eine übliche Teilnehmerzahl.
Historisches Murtal
Wieso die Kirche "Maria Schnee" einst auf der Hochalm errichtet wurde
Beliebtes Wanderziel ist die Hochalm mit der Wallfahrtskirche "Maria Schnee". Schon Erzherzog Johann soll hier Bergmessen beigewohnt haben. Warum die Kirche einst auf mehr als 1800 Metern errichtet wurde, verrät eine Sage.
© Elfi Lukas